27 Juli 2026
gendern nicht nötig
21 Dezember 2025
von der Kunst...
16 Dezember 2025
Werkstatt
Man kann nicht Nichtlernen.
Wer Geborgenheit nie kennengelernt hat, für den ist Einsamkeit die vertrauteste Sicherheit die es gibt. Und wenn eine Geborgenheit dann wehtut, verletzt, ist in der Leere immer diese altvertraute Sicherheit. Sich darauf verlassen können, dass es diesen sicheren Ort im Zwischeneinander gibt, wo man nicht für seine Traumata verlacht wird. Wo man lernt, dass man die langsam loslassen kann und Gefühle den rational gelernten neuen Weg bestätigen.
Ich habe dieses Jahr die andere Seite kennengelernt. Vor drei Jahren war es ein schmerzhafter Weg, Arschlochanteile in mir zu erkennen, zu benennen und anzunehmen. Zu fühlen, zu spüren wo die herkamen. Es war gut und richtig und wichtig. Es war nötig. Ich konnte da erst ran als ich wollte. Und ich wollte. Weil es für mich keine andere Lösung gab. Ich will nicht so sein wie ich damals war. Das war ein Vorsatz, ein Versprechen. Nicht nur mir gegenüber.
Mit dem Mut und der Hoffnung, dieses Versprechen einzulösen bin ich offen auf einen Mensch zugegangen. Habe diese tiefsitzenden Verletzungen, diese Kränkungen gezeigt. Nicht um Mitleid zu bekommen. Oder gar um "betreut" zu werden. Es ist allein meine Verantwortung, damit umzugehen, andere Wege im miteinander zu finden. Dieses sich-verletzlich-zeigen üben, darin sicherer werden, Sicherheit finden. Wenn wir nicht wissen, wie wir irgendwohin kommen, schauen wir auf eine Karte, benutzen Navigationshilfen, Anhaltspunkte, Wegweiser. Ich wollte meine Prägungen, meinen kaputten Selbstwert zeigen damit der im miteinander nicht bestimmend wird, damit der zusammen navigiert werden kann. Mir fällt Regulation schwer. Es wird besser, aber es ist Arbeit. Es hilft ungemein, zu zeigen, woran man gerade zu knabbern hat, wo ich festhänge. Aber das ist nur die eine Hälfte. Es braucht auch ein Gegenüber, dass mit einem Wohlwollen darauf schaut, dieser Verletzlichkeit nicht mit Härte und Abwertung begegnet. Wenn eine Dynamik zwischen zwei Menschen sehr heftig, sehr intensiv zwischen Verletzen und Verletzsein schwankt, ist es fast unmöglich, alleine diese Herausforderung zu navigieren. Es braucht einen gemeinsamen Rahmen, ein Versprechen, diese Dynamiken als gemeinsame Hürde zu sehen. Und manchmal braucht es mehr als nur ein safeword um in die Coregulation zu kommen. Dass sowas eine Beziehung komplett ändern kann habe ich im letzten Jahr erfahren dürfen.
Vor knapp anderthalb Jahren ist ein immer wieder mal auftretendes schwieriges Miteinander mit einer Kollegin zu einem offenen Konflikt zwischen mir und ihr geworden. Ich war unzufrieden mit Arbeitsergebnissen, sie verängstigt von meiner direkten Art, das zu verbalisieren. Sehr cool von unseren Kollegen und Chefs - Mediation als Tool einzusetzen. Zwei herausfordernde Tage, das aufzudröseln. Tränen, Klöße in Hälsen, Aha-Momente und von Augen gefallene Schuppen. Ich habe meine Bringe- und Holschuld besser verstanden, das Nachfragen, Erläutern, Zuhören und Hineinversetzen seitdem sehr verändert. Wir sind insgesamt liebevoller im Umgang miteinander geworden. Selbst die Verklemmtheiten eines Chefs weichen langsam auf. Sie hat ihre vor zwanzig Jahren aufgegebene Baustelle wieder angefasst und eine richtig gute Unterstützung gefunden. Jede Woche freitags ist sie für zwei Stunden um die Ecke und arbeitet sich durch alte Themen. Uns geht es prima mittlerweile. Wir schnacken über unsere jeweiligen Therapieerlebnisse, -rückschritte und -ergebnisse.
Ich hab z.B. gelernt, wie jemand mit ADHS und leichten Autismusstörungen jeden Tag so kämpft und was da so hilft. Wie viel einfacher Situationen einfach werden wenn man einander versteht. Und warum sie so derbe gerne bastelt, näht und sich stundenlang mit sowas Beschäftigungsintensiven in einen sicheren Zustand bringt. Ihr erstes book-nook war noch als Bausatz gekauft, mittlerweile fertigt sie die Bibliotheken von Hand - hunderte Mini-Bücher von Hand geschnitten, beklebt, bemalt. Jedes Büro bekommt eins. Jetzt lachen wir über Fragen die wir haben und setzen uns hin, haben zusammen die Grundlagen von Stromkreisen durchgequatscht, Dioden, Litze und kapazitive Taster bestellt. Ich hab ihr Löttipps gegeben und bekomme prima Rat für meine ersten Versuche an meiner Overlock-Maschine. Früher hat sie sich immer kleiner gemacht als nötig - sie würde unsere ingenieurige Arbeit ja eh nicht verstehen und wäre nix wert - was uns hier alle auf die Palme gebracht hat und oft für Tränen bei ihr und Unverständnis bei uns gesorgt hat. Unterschwelliger Frust bei allen.
Es hat ein bisschen gedauert, zu leben, das hier alle gleich wichtig sind. Ich bin ziemlich dankbar, hier mit den richtigen Menschen umgeben zu sein. Und wir haben ein gemeinsames safeword vereinbart - für den Fall, dass wir gerade in ein Problem schlittern. Dann ist die Abmachung, dass wir uns auf die Mediation, auf den Ursprung unseres Themas beziehen und einen Ausweg finden können. Wir haben dieses Hilfsmittel noch nie benötigt.
Und gleichzeitig ist eine andere Beziehung zerbrochen. Wenn zwei Menschen mit traumatischen Erlebnissen aufeinander treffen, ist es eine Annäherung innerhalb des gleichen Spektrums - ich kenne, was Du erlebt hast, ich weiß um das was es mit Dir gemacht hat. Wenn diese beiden niedrigen Selbstwerte dann aufeinander treffen braucht es sehr bewusste, reflektierte Behutsamkeit im miteinander.
"Ich bin kein Jubelclub" - das fand ich schön. Weil es mir Sicherheit gab, nicht in den alten Modus zu verfallen, dieses von-oben-herab. Doch wohin mit meinem Selbstwert, der ja nach wie vor lädiert ist? Ich bin in die andere Richtung gekippt. Weil es sich so unbewusst vertraut angefühlt hat, dass mit mir wie mit einem Kleinkind umgegangen wird. Etwas tut mir weh - natürlich kann ich das aushalten. Und zack ist der andere kaputte Selbstwert auf einmal der, der mir von oben herab wehtut. Im Grunde sind wir beide immer hin- und hergependelt. Zwischen diesen von-oben-herab-Verletzen und im-unten-Verletztwerden. Machtspiele. Ich schäme mich sehr für meine von-oben-herab-Momente. Mein Abwerten, mein Verletzen. Ich wünschte mir fiele es leichter zu benennen - hey, ich bin gerade wütend auf Dich weil ich mich getriggert fühle. Ich überspringe diesen Schritt des Erkennens, des Fühlens und gebe meiner Reaktion, meiner Emotion an dieser Stelle den altbekannten raum. Mein antrainierter Schutzmechanismus ist dann schnell aktiv. Diese Dynamik aus, eine Person zieht sich zurück, die andere drängt nach ist schwer aufzulösen, wenn sich beide dieser Dynamik so gar nicht erst bewusst sind. Wenn man instantan den anderen Menschen als Gegner seines Zustandes verortet wird es unheimlich schwer. daraus auszubrechen.
Es ist nicht wirklich Trost, festzustellen, dass man das zu zweit nicht hinbekommen würde. Nicht ohne Unterstützung, einen sicheren Raum, in dem beide ungefährdet ihre verletzten Seiten zeigen können.
Irgendwie fühlt es sich so an, als ob ich die andere Seite meines Ichs gerade miterlebt habe. Damals wollte jemand, dass ich mir helfen lasse. Ich wollte nicht, habe dafür kein Verständnis gehabt, abgewehrt, was tief in mir war und keinesfalls wahr sein durfte. Jetzt weiß ich wie sich das für den anderen Menschen damals angefühlt haben muss. Diesmal habe ich versucht zu zeigen, dass Hilfe etwas gutes ist. Das es Dinge in uns gibt, die wir ohne Hilfe nicht erkennen, nicht ändern können. Was bleibt - man muss das wollen. Ohne eine solche Bereitschaft, solch ein committment, ohne diesen Mut geht das nicht. Und das erfüllt mich mit großer Traurigkeit.
Aber - man kann nicht Nichtlernen.
Ich musste mich erst wieder dahin regulieren, zu spüren wie sehr ich einem Menschen wehgetan habe. Mich sozusagen runterholen in die Demut, dort wo die Scham sitzt, anzuerkennen wo ich ein Arschloch war. Langsam dann dahin zugehen, warum das so zutage gekommen ist, welcher Mechanismus da in mir gewirkt hat, welche Anteile ich schützen wollte und welche Vermeidung ich damit gelebt habe. Ich sehne mich danach, mich geborgen zu fühlen, mich fallen lassen zu können, ich möchte weich sein, mich angenommen fühlen. Ich möchte nicht noch mehr Schmerz aushalten können, müssen. Das macht mich hart, das macht mich gemein, das macht mich verletzend. Ich möchte mir nicht wehtun lassen. Ich möchte meine traumatischen Erfahrungen, meine Defizite nicht gegen mich verwendet wissen, ich möchte mich sicher fühlen. Ich möchte gemeinsam wachsen, diese Dinge zeigen dürfen und ernstgenommen wissen. Ich möchte auf Augenhöhe wahrnehmen und auf Augenhöhe wahrgenommen werden.
Ins Fühlen kommen und spüren, was gerade bedrohlich ist, was gerade die alten Ausweichreaktionen reaktiviert. Dann ist es möglich, diese Muster auch einander zu zeigen, zu benennen. Das braucht eine Sicherheit, die man dann oft nicht mehr füreinander schaffen kann. Die getriggerten Anteile, die Traumata zu benennen, zu spüren und auszuhalten ist kraftraubend, aber hilfreich. Es hat ein bisschen gebraucht, bis ich das aushalten konnte. Ich habe keine Angst mehr davor. Es hat mir damals geholfen und ich habe auch heute keinen Schiss davor.
14 Dezember 2016
fahrstil - der Abschied
Also. Nachdem es die folgenden zwei Jahre nicht möglich war, das Abo per Bankeinzug zu bezahlen und man dazu jedes Mal wochenlang auf Rückmeldung warten musste war ja klar, dass die Zeitschrift und ihre Inhalte so weit weg vom adäquaten Vertrieb selbiger waren wie ein Elektrorad vom Radfahren. Das hübscheste war ja dann dass die Rechnungen als Papier kamen. Hallo, ernsthaft? IBAN abtippen weil nirgends online aufgeführt?! Kundenbindung? Service? Nun ja, auch das wäre ja noch zu verschmerzen gewesen, wenn dann nicht der inhaltliche Harakiri gekommen wäre.
Wow.
Also mich hat ja der groß angekündigte Schwenk zu wir-erobern-jetzt-die-Welt und machen halb auf English sehr irritiert. Da is erst kürzlich das Privateer flöten gegangen und die wollen allen ernstes im Revier von Rouleur etc wildern? Naja, viel Spaß. Auf der einen Seite die Abo-Kunden wegwerfen und dann so'n move. Entweder Eier oder gaga.
Ich hab's mir nicht verkneifen können, dass die einzigen noch halbwegs rund laufenden Prints ja die mit Abos wären und mal galant auf die Blöd verwiesen, aber sowas is dann ja eh vergebene Liebesmüh.
Und dann war Ruhe. N' einsames Heftchen am Kiosk. So'n Hipster-Berlin-Lückenfüller. Nich Fleisch nich Fisch. Schade. Das letzte Heft lag keine zwei Monate in den Kiosken, da dürften etliche Paletten ins Altpapier retourniert worden sein. Selbst wenn die unten als Stapel schön sichtbar lagen - in der Masse ging das unter, im Abo war es eine Konstante der Vorfreude.
Und nun? Zwei Hefte pro Jahr. Wieder im Abo. Irgendwas in Deutsch/English. Schade. Das hätt was werden können mit uns.
Da lob ich mir doch die kleineren Brötchen die die Fahrradzukunft so bäckt.
Ich bin dann mal Radfahren.
22 Januar 2013
"N"
Ansonsten: "Wanna move on to another question?"
21 Januar 2013
smart?
03 Juli 2011
QKies - Krümeln2.0
QKies kommen als nerdtaugliche Backmischung einher - ein Ei und 100g Butter finden sich zur Not auch bei den Nachbarn. Und schon kanns losgehen. Doch wozu lange schreiben - Bilder machen mehr Appetit und Laune. Ich kann jetzt eh nich weiterschreiben - zu viele Krümel in der Tastatur... #nomnomnom









03 Juni 2010
Handies laden per Fahrraddynamo - Nokia Bicycle Charger Kit

Es geht - wenn man will. Und wenn man einen Markt hat. Für den boomenden Handy-Markt Afrika (+ Indien & China) bringt Nokia ein paar günstige und halbwegs umweltfreundliche Handies raus uuuuuuuuuund ne Ladestation die über den Fahrraddynamo gespeist wird. Nicht schlecht, könnte durchaus ein Erfolg werden - sonst fallen mir eigentlich nur der Forumslader oder ähnliches ein, die dafür geeignet wären.
"New alternative charging solution debuts
Providing free and environmentally friendly electricity for mobile phones, the Nokia Bicycle Charger Kit consists of a charger and dynamo, as well as a holder to secure the phone to the bike. When the kit is installed, the dynamo - a small electrical generator - uses the movement of the wheels to charge the handset through the standard 2mm charging jack used in most Nokia mobile phones. Lambeek continued, "You must look at a number of things when it comes to power management - such as ensuring the phone's operating system is as power-efficient as possible. Now, with our innovative bike charger, people get even more freedom to use their Nokia without worrying about battery life. Bicycles are the most widespread means of transport in many markets around the world, so this is just one more benefit to be gained from an activity people are already doing. This is a great solution to a real challenge, whether people will use it due to limited access to electricity, or to be more environmentally responsible." The kit will be available before the end of the year in selected retailers and Nokia online and branded retail.
The estimated retail prices of the new Nokia mobile phones, before taxes and subsidies, are:
Nokia C1 (C1-00) EUR 30
Nokia C1 (C1-02) EUR 35
Nokia C1 (C1-01) EUR 39
Nokia C2 (C2-00) EUR 45
The Nokia C1 (C1-00) is expected to ship in the third quarter of 2010, with the Nokia C1 (C1-01) in the early fourth quarter, and the Nokia C1 (C1-02) and Nokia C2 towards the end of the fourth quarter 2010.
21 April 2009
Ein ♥ für Blogs
Und aus der Gilde der Pedalritter muss unbedingt Gaku erwähnt werden. Schöne Mischung, schnoddrige ehrliche Schnauze und halt toll wenn jemand mit so ner kleine Rechtschreibschwäche trotzdem bloggt.
Nummer drei ist auch sehr sportlich - Tischtennis, urbane (Fahrrad)-Kultur und Musik: Babelsberg Movements.
Alle anderen, die hier nicht erwähnt sind, fühlen sich jetzt mal in meinem Feedreader gut aufgehoben.
Von wegen freie Wahl...
Heute ist Dienstag. Heute wollte ich wählen gehen. Ich tret also zügig in die Pedale und bin um 18:16 Uhr im Bürgeramt. Gehe zur Information und frage bei einer Kollegin der netten Dame vom Samstag nach den Räumlichkeiten zum Abstimmen. Ich werde den Zimmern 25 bzw. 27 entgegengeschickt und gehe einen glänzenden Linoleumgang entlang. Klopfe an die wahrscheinlich jedes Jahr einmal mit dicker weisser Lackfarbe zugeschmierte Amtstür 25, drücke die Klinke - und stehe vor verschlossener Tür. Ebenso an Tür 27. Niemand da. Mein Puls ist trotz 30km Radfahren wie immer ähnlich dem einer Leiche. Wieder am Informationstresen ermuntert mich die Kollegin der netten Dame vom Samstag, kurz zu warten bzw. nebenan zu klopfen. Ich mache erste Anzeichen eines verdutzten Gesichts - frage mich ob man als Wahlbeauftragte(r) die Wahlräumlichkeiten derart verlassen darf. (Jetzt stelle man sich die Linoleum-Flur-Szene etwas geraffter geschnitten vor - so wie in Snatch) Ich klopfe also gegenüber Raum 27 bei der, wie ihr Schild verheist "Hauptsachbearbeiterin". Nach der Frage ob der Wahlmöglichkeit ernte ich ein bestimmtes "Die sind schon alle weg.". Jetzt kommt der Ausdauermensch in mir durch - ich nehme es sportlich und kreise des Pudels Kern mit gezielten Fragen ein. Etwas, was einer Hauptsachbearbeiterin nicht wirklich behagt. Als auch ich keinen Informationszuwachs in Aussicht habe verabschiede ich mich freundlich um wieder bei der Kollegin der netten Dame vom Samstag vorstellig zu werden. Die mittlerweile allerhand zu tun hat. Bürgerin Nummer eins hat gar keine Wahlunterlagen zugestellt bekommen - obwohl sie lediglich vor fünf Wochen innerhalb des Bezirks umgezogen ist. Bürger Nummer zwei hatte sich telefonisch erkundigt, wann er seine Ummeldung machen kann - da er üblicherweise bis weit nach 20:00 Uhr arbeitet und am Wochenende nicht in Berlin sein kann. Eigentlich eine durchaus umsichtige Weise - die ihm nichts nützt, da er ebenso wie Bürgerin Nummer drei und vier sowie Bürger Nummer fünf heute nicht mehr bedient werden würde, da man zuviel zu tun hätte. "Das machen wir dann immer so.". Okaay, denke ich jetzt musst Du gaanz entspannt rüberkommen und mal ausloten was man hier eigentlich in Sachen Auskünfte erteilen "schon immer so" macht. Die Kollegin von der netten Dame vom Samstag nimmt eine zunehmend defensivere Körperhaltung ein und greift zum Telefon, es gäbe hier Probleme. Falsch denke ich so bei mir, ich hab doch noch ne ganz ruhige Atmung. Voila - here she comes. Aha, wenn es "Probleme gibt", wird man als Haupsachbearbeiterin also angerufen. Bloss das sie nicht so cool wie Wulf in Pulp Fiction rüberkommt. Aber hey, ist ja auch Berlin-Lichtenberg und nicht L.A..
Der deutsche Amtsmensch ist ja eher so der Tüp der mich nich so anspricht. Is immer noch so. Es wurde weder darauf eingegangen zu erfahren warum es zu solch vielschichtigen Fehlinformationen kommen kann, es wurde auch nicht zugegeben das unkorrekte Auskünfte erteilt wurden - aber es wurde klar ich würde hier heute nicht wählen können. So wie Bürger eins bis fünf ebenfalls nicht einen Schritt näher an Lösung ihres Anliegens kamen - innerhalb der normalen Öffnungszeiten des Amtes.
Aber ich schweife ab. Zurück zu meinem Begehr - meine Stimme abzugeben. Mir wird schon bald nicht mehr zugehört, sondern gebetsmühlenartig "...schon immer nur bis 18:00 Uhr..." entgegengeworfen. In einer hauptsachbearbeiterlichen Atempause frage ich dann (wortwörtlich): "Können Sie mir bitte eine mathematisch eindeutige Aussage geben, wann ich morgen die theoretische Möglichkeit haben würde, zu wählen?" Woraufhin ein fast schon beleidigtes "Na während unserer normalen Öffnungszeiten" ertönt. Ich hake nochmals nach - da ja offensichtlich "normale Öffnungszeiten" und Öffnungszeiten des Wahllokals in unterschiedlichen Zeitzonen definiert wurden. Und durchbreche die Endlosschleife des 18:00-Uhr-Geplapper. Mit dem Ergebnis, ich könne morgen von 08:00 bis 13:00 Uhr dort aufschlagen.
Theoretisch. Ich weiss nicht wie der ganze Laden funktionieren soll, aber zur Vereinfachung schlage ich vor, das wir alle einen auf Wirtschaftskrise machen und zu hause bleiben - dann klappts auch mit den Ämtern.
Und dann fragt noch allen ernstes jemand wieso manche Leute Lust bekommen, diesem kranken System Schaden zuzufügen.
PS: Wer also noch nicht weiss, wie er abstimmen soll, darf sich hiermit an meiner NEIN-Stimme bedienen.
16 April 2009
Flash(ed)
Es ist nun schon ne Weile her - und doch irgendwie immer da. Die Zeit dort. Das Erlebte. Das Entfernte. Mit Flash. Und irgendwann hat das knallorangene Gummiarmband von spaceships dann zu mir gehört. Bis es kaputt ging. Aber die Kiwis wären nicht Kiwis, wenn sie nicht so verdammt nette Menschen wären. So dolle nett, dass sie einem sogar ein neues schicken. N' ganz schön tolles Ostergeschenk, echt mal!
Und noch'n Grund mehr, da wieder mal hinzugucken. Oder halt auch für länger.
24 Oktober 2008
17 Oktober 2008
the first rule of...
Achja. Schlaf is ja eh so ne überbewertete Sache.
12 Oktober 2008
Nein, die sind nicht paranoid!
Achja, Paranoia hört sich zum Beispiel so an:
Sollte man eigentlich mal diesen Jump-Style-C-Zonen-Kiddies am Alex verabreichen. src
PS: Hab ich da eine Polizeitickermeldung verpasst oder war das hier eine Haider-Gedenk-Installation?
11 Oktober 2008
yaay! your tweet was featured by the tweetscreen.bln project.
tweetscreen - das frischeste mysterium im µblogging-kosmos schmeisst nun abend für abend
sachdienliche hinweise einfach twittern, am besten zwischen 21:00 und 23:00 - dann nämlich sammelt tweetscreen wieder ein.
01 Oktober 2008
Llamadas Pedaleadas - regenerative Telefontaxis
17 September 2008
27 August 2008
gefühl - keine zeit
V: ...ja und dann hab ich mir gedacht ich fange mit "mixtape" an und hör mit "como estais amigos" auf.
B: hm und die stücke dazwischen?
V: ja na so halt. (zeigt einen hügel in die luft)
B: so die kracher inner mitte?
V: ja.
B: und am ende dann ruhiger.
V: naja nich ruhiger, aber halt wieder entspannter.
B: wie beim sex?
V: na nich so lange. soll ja nur eine cd werden.
B: hm.
V: oder meinste man kann das so wie ein konzeptalbum machen?
B: puh, ne story erzählen? aber die stücke stehn doch schon fest.
V: oder was meinste passtn gut zusammen? (finger fährt über die liste)
B: weiss nich, ich mach sowas nach gefühl.
V: nee, ich hab ja keine zeit.
also morgen wird wieder radgefahren.
25 Juli 2008
24 Juli 2008
high noon

die ruhmreiche wasser armee friedrichshain ruft alle zu den faulen eiern, rottigen tomaten, mehltüten und salatschleudern: die auch diesmal unterliegenden kreuzberger wollen sich panieren lassen.
sonntag 27.07.2008 12:00 uhr mittags auf der friedrichshainer oberbaumbrücke


