All das geht so. Einkaufszettel schreiben, die Wege gehen, den Kühlschrank ein- und die Spülmaschine ausräumen. Die Wäsche einsammeln, Maschine anstellen, aufhängen, abnehmen, zusammenlegen und wieder von vorne. Die Küche in ein duftendes Chaos verwandeln und wieder aufräumen, die leckeren Zutaten zu feinen Sachen bereiten und sich am Genuss oder Fresskoma freuen. Radio und Gesprächen lauschen, Löcher in die Luft starren, verlegte Dinge suchen und finden, über komische Momente lachen und Ideen zu Plänen basteln. Die dreckigen Fenster auf morgen vertagen und übermorgen putzen. Den Lauf des Jahres in Abendhimmeln bewundern und bei Regen die Kapuze tiefer ins Gesicht ziehen. Die Ausstellung besuchen gehen und die Theaterplakate lesen. Anderer und einer Meinung sein. Mal ausschlafen bis Nachmittag, mal im Dunkeln aus den Federn. Mal erst im Hellen ins Bett mal einfach so einpennen. Mal aufraffen, die Dinge zu tun, die schwer fallen, mal von Leichtigkeit des dann-doch-machens überrascht sein. Gesundheitsdinge tun und Zukunftsdinge nicht mehr vor sich herschieben. Zweifel loslassen und Mut finden. Anfeuern und Bremsen, Verzweifeln und Grinsen. Gut zu sich sein und darüber freuen.
All das. Geht so. Geht so viel schöner. +1


