Nichts ist okay,
weil,
alles viel zu okay.
[irgendein Streamradio schiebt dubtechno und ich möchte im Nebel gefunden werden]
Nichts ist okay,
weil,
alles viel zu okay.
[irgendein Streamradio schiebt dubtechno und ich möchte im Nebel gefunden werden]
Ich musste bei jedem dieser Momente daran denken, wie mir mal vor etlichen Jahren jemand dieses "show, don't tell" mitgab. Das resoniert immer noch unheimlich.
Vor drei Sommern dieses Buch. In der Fahrradtasche, mit am Strand, mit beim Bäcker. Das wird immer an "dort" erinnern. Und es sind bestimmt noch ein paar Sandkörner zwischen den Seiten.
Jasmin Schreiber schreibt. Auch wenn es nicht gerade um Krabbelgetier aller Arten geht. Aber wenn - dann wie alles mit allem zusammenhängt, auch und ganz besonders direkt vor den eigenen Füßen, dort wo man das Leben einfach mal machen lassen sollte.
...reinzupassen.
Niemand zeigt einem wie das geht, diese zig Seelen in einer Brust auszuhalten. Bitte ganz tief mittendrin und so weit bitte draußen wie möglich. Immer das Gefühl "zu" irgendwas zu sein. Ruhe finden im Chaos und die Stille im Nichts einem innerlichen Sturm gleich.
Triff mich leise losheulen wenn sich Lieder durch mich wühlen, sieh mich mit nassen Augen zwischen Bäumen, Bergen,... ...Wassern ohne Ufer. Wie sehr mich dieses Sein schlaucht. Manchmal wünschte ich, ich hätte mehr konkrete Baustellen um das alles nicht mehr so intensiv wahrnehmen zu müssen. (jaja, irgendwas mit Privileg aushalten)
Trinkflaschen füllen, zwei, drei Sachen geschnappt, durch die Schluchten der Stadt, raus, ins Dunkle wo die Sterne heller werden und nur noch ein paar verspätete Gänse einen Ruheplatz suchen.
[Vielleicht ist dieses im-Schlafsack-Fühl einfach das Geborgenheitsähnlichste was mich gerade ruhig schlafen lässt.]