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15 September 2026

13 September 2026

Vom Feeling her

Was ein Abriss. Eine volle Freiheit ist schon muggelig, aber ne volle Freiheit am Abgehen ist vom Feeling her ein gutes Gefühl.

Das April-Ticket ist gut nachgereift, dieses Warten hat sich so richtig derbe gelohnt. Einfach nice, inklusive liebevoller Moshpits. Stellenweise war's knapp mit der angekratzten Stimme. Weil Kiez = Business = früher Beginn & Party danach. Und ich bin immer noch unentschlossen ob ich das gut oder doof finde. Bleibt so auf jeden Fall noch was vom restlichen Abend.





Alles ohne Drama, niemand stört sich an nicht an ihrem Platz verharrenden Menschen, Leuten die kreuz und quer auf dem Weg zu und von den Bars sind und random Leuten die asynchron bewegt einfach Spaß hatten. Sogar verlorene Brillen wurden vorsichtig über die Köpfe weitergereicht.

21 Juli 2026

20 Juli 2026

4x4


[Geburtstagspartyplattenkoffercontent]

15 Juli 2026

I don’t believe in luck

So you can have mine

12 Juli 2026

mood


Mauerseglerhektik im Himmel, Downtempo in der Luft. <3

22 Februar 2026

Moby - Future Quiet

Draußen regnet es, die durchgeweichten Klamotten dümpeln in der Waschmaschine und hier füllt das neueAlbum von Moby die leere Stille.

*seufz*




MeckPomm

Kriegst mich aus MeckPomm aber MeckPomm nich aus mir.

Seit ner ganzen Weile immer wieder dieses MeckPomm-Gefühl wenn ich mir die Hinterlandgang auf die Ohren packe. Diese langen Wege, die durchfahrenden Fernzüge, die Schwalben und die Seen, der Strand und die Stallanlagen. Und die Suche nach den stabilen Leuten, der von der Geschichte weggewischten Identität, dem Sommergefühl zwischen den Touristen und der Tristesse abseits des Trubel. Besserer Opener als "Für alle" hätte es nicht geben können. Die Reise danach war so bunt wie die Erinnerungen an all die Dörfer und Städte, die Straßen und die Felder dazwischen. Tausende Radkilometer ziehen im Kopf nochmal vorbei, Jarmen, Loitz, Demmin, Tribsees, ach einfach alles. 

Gefühlt jede*r im molotow war nur irgendwie hier gestrandet und hat die Verbindung zu diesem Fleck auf der Erde nie fallen lassen. Ein Schnaps mit einem Micha aus damals drei Dörfer weiter. Textsicherheit in den lauten und leisen Zeilen. Ach MeckPomm, wie Du so an meinem Herz ziehst. Bitte hör nie auf damit.



Passt ganz gut auf den heutigen Regentag - diese Sehnsucht auf nen Sommerabend unter Sternen. Wir sehen uns, Du traurige Schönheit. Flauscht sich in den neuen "Sport im Osten" - Hoodie. 

15 Februar 2026

Freunde ey

Das Spiel geht so: random Nachricht, nur ein Link, auf ein Artikel, ein Video oder eines dieser Ticketganovenportale. Darunter nur ein kurzes "spielen am x.y.", manchmal noch um den Ort oder Laden ergänzt. Und dann klickt man, lauscht, scrollt und rennt mit nem Ohrwurm durch den Tag. Kalender auf, bange ob da schon was drinsteht und ein anderes Ticket wartet. Wir spielen das Spiel mittlerweile wöchentlich. Auch wenn es nicht immer klappt, endet das erfreulich oft mit Konzertbuchgeräuschen. Freunde ey. Vorfreude ey. 

 "grinend ab





13 Februar 2026

Audio88 - Die Wut hält uns zusammen

*word*

Vielleicht muss ich dringend eine Konzertkarte kaufen.

Kaputt

Wahrscheinlich eines der wenigen Konzerte, bei dem die eigene Kaputtheit der Menschen auf und vor der Bühne nicht versteckt, sondern extra neon bunt ausgeleuchtet wird. Es gibt nix zu verstecken, die Zweifel, die Narben, die Süchte, die Betäubung, die Liebe, die Schuld und die Hoffnung.

Trotz fieser Erkältung die Stimme nicht geschont, ein zwischen zwei Stücken gestochenes Astra-Logo-Tattoo als Andenken an diese Stadt auf dieser Tour. Irgendwie darf man sich seine "scheißegal, lass machen" - Haltung nie nehmen lassen. Ist nur ein Leben zu leben und das fickt hart, manchmal leider zu hart. Ich hab genug Leute getroffen, auf die jede einzelne Textzeile passen würde. Ein paar sind zu früh gegangen.

Bewegendes Geständnis von Luca, zu spüren dass es Dinge in ihm gibt, vor denen er Angst hat, genauer hinzuschauen und doch zu wissen, dass es nicht wehtun wird, sich zu trauen, eine Therapie zu machen - weil auch er noch nie jemand*in aus seinem Freundeskreis oder überhaupt getroffen hat, die/der darüber erzählt hat, dass das schlecht gewesen sei, sondern genau das Gegenteil, man da nur als bessere Version seiner selbst rauskommt. Da waren so unfuckingfassbar viele im Publikum, die genau an dem Punkt auch mal waren. Es ist ne anstrengende Reise für jede*n, und genau deshalb ist es so wertvoll mit den Zweifeln nicht alleine zu sein. Danke, Tripkid. 

Ist es "emo"? Keine Ahnung, mir egal, spielt auch keine Rolle. Es ist viel in meinen Ohren in letzter Zeit und es ist schön das einfach live zu erleben und ein bisschen was von dem Schmerz zurückzulassen. Laut dabei und hängengeblieben u.a. bei:








... und als letzter Song dann irgendwie klar, Unsere Schwestern - es ist so bitter und so nötig, genau da laut zu sein, auf Arbeit, bei Freunden, überall.



08 Februar 2026

Metronomisch

Keine Ahnung wie und wann ich mal über Dub Spencer & Trance Hill gestolpert bin, aber meine ältesten Files sind von 2008. Eigentlich ein Frevel, die nicht schon längst mal live erlebt zu haben. Gefühlt jede zweite Woche fluffen hier ein paar ihrer Stücke durch die Membranen. Richtig schön, das Ganze dann noch ein bisschen mit umlaufendem Surround abgemischt im Knust zu gönnen. Bei dem Surround hätte ich vielleicht ein wenig mehr Spielerei erwartet, aber das jeden Tag woanders aufzubauen und einzumessen ist vllt. auch einfach zu krasser Aufwand, weil sowas ganz schön Zeit und Konzept für den Raum braucht. Das Zusammenspielen von Instrumenten auf dem Unverrückbarem Vorwärts einer wilden Maschinensammlung bis hin zu ner Melodica und dabei eher zu jammen wie ne Jazz-Combo - irre. Das Schlagzeug einfach krass stabil und voller Spaß verspielt.

Das feuchtkalte Draußen für ein paar Stunden völlig vergessen und Vorfreude auf in der Sonne Baumeln zu Bässen.






01 Februar 2026

Cat Power - Nothing Compares 2 U

Manchmal stöbere ich durch die eigene Mediathek und bleibe an Erinnerungen hängen. Das war ein schönes Konzert damals. Wie die Zeit vergeht. Drei Konzerte dieses Jahr, und eins davon gar nicht so weit weg. Sonntagsstimmung. 


 

30 Januar 2026

Archive - City Walls

Boah. Archive bringen ein neues Album raus. Weil das Doppelkonzert letztes Jahr so toll war liegt hier schon seit längerem ein Ticket für April rum. Genug Zeit, sich das Album bis dahin tief reinzuhören. Das erste Stück passt gerade so richtig auf wie alles ist. Und tatsächlich ein teilkünstliches Video, dass nicht unstimmig kommt. Ich vorfreue mich gerade derbe in Dauerschleife.


26 Januar 2026

Sprechgedingse

"Friedrich Merz komm Einzelkampf." Mehr muss man über zu der ganzen shice grad nich sagen.

19 Januar 2026

Shocking Blue - Daemon Lover


Drei Stunden Dauerschleife, Kopf an die Fensterscheibe gelehnt, Sonnenaufgang, die vorbeifließenden Bilder haben das richtige Tempo.

03 Januar 2026

Künstler sind auch nur Menschen

Seit einer knappen Woche wird ein "Foto" hunderttausendfach durch die "sozialen Medien" gereicht. Die inhaltliche Aussage ist durchaus korrekt und im Kontext mit der Person sicher auch naheliegend. Blöd nur, dass es lediglich eine AI-generierte Überarbeitung eines vier Jahre alten Bildes ist, wie es damals auf 9GAG, Reddit, etc. monatelang rumging. Die typischen verwaschenen Bereiche (z.B. am Ventilator) güü. dem Original schreien einen förmlich an. Da mittlerweile bei Elron die Bildermaschine automatisiert Menschen entkleidet [1;2] irgendwie verwunderlich, dass Menschen Zeug ohne innezuhalten weiterverbreiten. Nix gegen den stabilen Schauspieler [3,4], das Shirt und die inhaltliche Aussage, aber hat es so in der Kombi leider nie gegeben. Die grundlegendere Frage ist aber - hören wir jetzt alle auf nachzudenken?

Will ich jedes mal aufwändig recherchieren und unterscheiden? Wie viel Aufwand ist nicht zu viel? In dem konkreten Fall ist es sicherlich ne Frage von wenigen Sekunden, reverse Bildersuche, zack fertig. Indikator: nur eine Einstellung auffindbar, die typischen schlechten Auflösungen, der schmierige Slop-Pixel-Wiederholungsbrei.

Whatever, bei Bildern ist das alles ne Sache von paar Klicks (noch). Krasser ist das Tempo bei Musik. Die ganzen Streamingplattformen haben mittlerweile die größten Zuwächse bei AI-generiertem Zeug. Geschenkt, dass der Spotify-Nazi-CEO sich mittlerweile offen faschistisch äußert. Dass diese Plattform mittlerweile dermaßen enshittificated ist, dass die Fachwelt das Ganze als Frage "wohin geht es dabei eigentlich?" stellt. Im Sinne von "aufhalten lässt sich das eh nicht mehr". Irgendwie gibt es tatsächlich nen Markt dafür, sprich das Prädikat, das hat mal ein Mensch, ein Künstler, gemacht wird obsolet. Ronny hatte das letztes Jahr an diesem Beispiel einer komplett nicht existierenden Band samt AI-erfundener Historie schon mal aufgeschrieben. "Go after the money" als Methode ist ja eh nie verkehrt - es lässt sich halt ordentlich Geld mit machen.

Zur Zeit hängt das alles am Medium, am Ökosystem Internet. Dort frisst das Ganze "lediglich" Energie, braucht Hard- und Software, kann sich selbst replizieren und mit jedem neuen AI-Modell weiterentwickeln. Vielleicht passt das auch gerade deshalb für mich wieder mehr live-Musik zu erleben und dort mein Geld zu lassen. Es fühlt sich wieder so wie Anfang der 2000er an, wo alle den Kram irgendwie gesaugt und gebrannt haben. Vielleicht freue ich mich deshalb auch ein wenig, dass Annas Archive [5] den Spotify-Klumpen gezogen haben und der früher oder später auf dem ein oder anderen Weg als "Bibliothek" zugänglich wird. Und vielleicht/hoffentlich ist der RoI ja zu gering, um AI-Mucke auf Vinyl zu pressen. So ganz alleine mit dem Unbehagen bin ich nicht. Das ist schön. Künstler sind nämlich auch nur Menschen.



29 Dezember 2025

🎹

 Irgendwann kaufe ich mir eine Konzertkarte.




 

02 Dezember 2025

Und solange man nicht allein ist, ist auch die Hoffnung nicht verloren.

Wichtiges Interview zur richtigen Zeit - Felix Kummer im Spiegel.

"... Mag sein, dass die reaktionären Kräfte jetzt gewinnen, der Trend ist ja eindeutig so. Aber grundsätzlich bin ich davon überzeugt: Früher oder später werden sie verlieren."

"Was gibt Ihnen diese Hoffnung?"

"Ich glaube einfach nicht, dass es auf Dauer funktioniert, immer nur darüber zu jammern, dass das Land untergeht und wir alle nur dem Verderben entgegensteuern. Das ganze Gerede von Deutschland im Niedergang und darüber, wie geil alles noch zur Kaiserzeit war, das können doch nicht die Antworten auf die Fragen sein, die wir uns für die Zukunft stellen. Das ist auch einfach unsexy."