... und dann versuchst du wahllos Platten auszuwählen und schaust was du davon nicht mehr behalten möchtest und merkst das jede einzelne eine Geschichte für dich hat. Jede neben anderen, der Soundtrack deines Lebens und du fängst an zu weinen unter den Kopfhörern weil du auf einmal festhängst an diesem Tag als Jonny starb und du genau weißt wie es damals war und der alte Volvo mit offenen Fenstern an dir vorbei fuhr und es dich kalt erwischt hat diese Stimme zu hören und du gerade jetzt und hier genau diese Platte, dieses Stück so unbedingt brauchst um wieder einmal alles von der Seele zu heulen.
Es fühlt sich an wie als wenn ich ein Leben lang nicht geweint habe und es nie durfte und es einfach so schrecklich weh und gut zugleich tut.
Irgendwann schreibe ich die ganze kaputte Zeit mal hier auf. Weil es vielleicht irgendwem einen Moment des Innehaltens verschafft genau da nicht hinzugehen wo ich war.
Ich war nicht wirklich ein Guter in Sachen Literatur oder Deutschunterricht - es gehörte halt dazu, Lesen fand zuhause auf meinem Bett statt, die Bibliothek fünf Strassen weiter hat mich mehr jauchzen hören als mein Lehrer.
Auch sonst sind mir alte Männer eher wurscht. Wenn sie nicht grade Weltkriege anzetteln oder sich über zu laute Musik beschweren. Dieses Exemplar hier zettelt zwar keinen Krieg an aber sollte langsam zu den Blumen sprechen lernen statt seine Verwirrung zu texten.
Das hier ist kein Gedicht. Und wenn dann ein verdammt schlechtes. Ich mein - ein Gedicht muss sich nicht leicht lesen lassen, Fisches Nachtgesang ist ja auch nicht einfach zu lesen. Wobei nicht einfach hier aber auch überhaupt nicht einfach bis überhaupt nicht heissen muss. Es tut weh. Als Text. Holprig. Konfus. Nöö. Nich so meins. Aber is ja 'n freies Land.
Apropos freies Land - Günter, Du bist ein Arsch:
"Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird"
Echt mal, Du hast einen an der senilen Hirnrinde - erzähl' nich so nen Scheiss, in diesem Land (in dem sicher nicht alles endgeil ist) verbietet Dir keiner Dein Recht auf freie Meinungsäußerung. Also entschuldige Dich bei diesem Land für diese grobe Unterstellung und geh in den Garten - Blumentalk und so, weisste Bescheid.
Waking up, with sunbeams in my eyes And the world outside, seems to pass me by Embrace the land, where the ocean meets the sand And emotion fades away, until you take my hand
I will be coming with you, tonight You’re all that I want, you’re all I have, you’re all I need Oh, oh you will be shining on me Like a midnight sun you’re the only one who can set me free You will set me free
Still so young and anxious to be free But now I’m trapped inside, with all these memories There’s more than this, if you open up your eyes And then soon you will realize, those days are all gone
I will be coming with you, tonight You’re all that I want, you’re all I have, you’re all I need Oh, oh you will be shining on me Like a midnight sun you’re the only one who can set me free
We need to find a way to live There’s more to take, there’s more to give We try so hard, we try so hard and this time We’re on our way
I will be coming with you, tonight You’re all that I want, you’re all I have, you’re all I need Oh, oh you will be shining on me Like a midnight sun you’re the only one who can set me free Like a midnight sun you’re the only one who can set me free Like a midnight sun, like a midnight sun, like a midnight sun
You're worth something special you're worth something real you're worth something special something real, use it up and wear it out not much left to care about work full time to shake the doubts you should call time out running up and down the block hiding from a passive shock easy if you talk the talk if you walk the walk.
Make believe around the clock play your part until you drop easy if you talk the talk if you walk the walk,You're worth something special you're worth something real You're worth something special something real...
...based upon your trade or the place you hailed from. and, if not based on your race, the color of your skin or your mannerism, let someone out there name you as _____-kid.
ps: hope to find your carvings on a water-tank one day. or night.
die luft schmeckte nach feuchter stille, ein untrügerisches zeichen, das der winter vor der tür stand. mit dem handrücken wischte er sich die spinneweben der letzten stunden aus dem gesicht. er war früh zu bett gegangen um hinauszutreten wenn der mond sich über die baumgrenze erhoben hatte. für etwas warmes war keine zeit geblieben, das anheizen des ofens hätte zuviel zeit gekostet. nun würden es auch ein paar von den äpfeln tun, sie mussten eh vom baum. die ersten beiden stunden hielt er nicht inne, hing seinen gedanken nach und setzte einen fuss vor den anderen. er wollte sich nicht überhitzen, nicht anfangen zu schwitzen. das konnte weiter oben zum problem werden. wenn er mit nassem hemd an den grat käme würde er sich schnell erkälten. so blieb er im schatten der berge und atmete ruhig aber tief ein. die müdigkeit wich schnell und der weg verlangte zusehends mehr aufmerksamkeit. es dauerte nicht lange bis er abbog und sich über eine hochebene in richtung eines breiten seitentals bewegte. er war nicht oft hier gewesen, ein- vielleicht zweimal im vorletzten winter, als sich ein paar caribous hierherverirrt hatten. er hatte ihre spuren weiter unten in der nähe des flusses gesehen und war ihnen bis hierher gefolgt. er war damals zu hektisch gewesen. sie hatten ihn bemerkt, schon lange bevor er in dieses abgeschiedene tal vorgedrungen war. der hohe neuschnee machte es unmöglich weiterzukommen. und er wollte sie nicht dafür sorgen, dass sie über den kamm flüchten würden. beim zweiten mal nahm er sich mehr zeit. stand nachts auf, hatte nur ein leichtes bündel dabei und kam schnell voran. tage zuvor hatte er ein paar wärmere sachen in die verlassene hütte an der ebene zum tal gebracht. sogar eine kleine pause hatte er sich gegönnt damals. dem knirschen der schneebeladenen bäume gelauscht. es kam ein leichter wind von den bergen, er würde ihm von vorteil sein. eine stunde bevor die sonne für mehr licht als der mond sorgen würde erreichte er die schneebedeckten geröllfelder. es mussten einige lawinen abgegangen sein in der woche zuvor. er fand keine anzeichen der tiere. es war ansonsten ein ereignisloser winter damals.
diesmal wollte er weiter hinauf. bis zu ende des tals wo er noch nie zuvor gewesen war. im fahlen licht erschienen die kleinen geröllbrocken bizarr, wie hingekauerte hunde. er musste nach unten schauen um schatten von stein zu unterscheiden. bisweilen kam es vor, das sie sich beim näherkommen veränderten. aber er war auch einen leichten halbkreis meist mit dem mond im rücken gelaufen. die dünne luft verlangte seinen lungen etwas mehr arbeit ab. die jacke blieb jetzt besser geschlossen, es war betimmt nur knapp über null. am fluss, in der nähe seiner hütte, wo er manchmal abends sass, war es jetzt bestimmt angenehmer. nur die letzten moskitos würden das tun was sie immer tun, sie wussten ja nicht das der winter ihren tod bedeuten würde. er muss schon fast eine halbe stunde gegangen sein, als die weissen knochen auftauchten. es waren nicht mehr alle da, einige weit verteilt aber gut erkennbar im weissen licht zwischen all den schatten. sie waren bereits angewittert, also nichts was erst kürzlich hier den tod fand, ein, zwei jahre vielleicht. er musste in bewegung bleiben, wollte er nicht zu sehr auskühlen. was war hier geschehen? der form nach zu urteilen passten die knochen der läufe zu nichts was hier oben lebt. und überhaupt war es äussert ruhig. sein blick suchte die hänge ab. aber erblickten nur mehr schatten als auf der ebene. es war ja nicht mehr weit, dann würde er auf dem grat sein. den dichteren hang zu seiner rechten beobachtend bewegte er sich langsam vorwärts. ohne die augen am boden stolperte er immer wieder, verlorene zeit versuchte er durch schnellere bewegung auszugleichen. die jacke war offen. das blut pochte in den schläfen. ein schwarzer schatten bewegte sich über den hang in einem spitzen winkel neben ihm her. er versuchte ihn ignorieren, schob es auf das licht. und doch kam er näher. sein atem kondensierte in den barthaaren und der mund war trocken. das knirschen seiner schnellen schritte wurde von den felsen zurückgeworfen. er würde das tempo nicht lange durchhalten und der steilste teil lag noch vor ihm. die steine waren nun nicht mehr so gross, kleinerer schotter der immer wieder ins rutschen kam. auch war der mond hinter ihm verschwunden. es war die zeit des halblichts, ohne konturen. es war jetzt so steil, dass er die hände schon zweimal hatte zum aufstützen nehmen müssen. dabei war er einmal abgerutscht und hatte sich ein knie aufgeschlagen. er müsste sich jetzt konzentrieren und durfte keinen fehler machen. hatte den schatten nicht mehr im auge behalten können. dafür war jetzt keine zeit, er musste hinauf. vergessen waren die stunden des aufstiegs in denen er sich stark gefühlt und die satte luft getrunken hatte. er konnte jetzt keinen blick zurück riskieren, es würde ihn wertvolle sekunden kosten. sekunden die entscheiden konnten. seine adern waren jetzt deutlich hervorgetreten, die finger krallten sich in die wand und suchten halt. wenn er den schwung behielte würde er es schaffen. die sehnen fingen an zu schmerzen und die kaputte hose klebte am blut welches am schienbein hinunterrann. in dem augenblick als er sich über die kante zog und zum letzten mal die beine in die wegrutschenden steine stemmte, nahm er ihn wieder war. etwa zwei meter neben ihm, kaum sichtbar aber mit markanter form. immer noch ausser atem suchte sein blick und fand eine eule. sein blick klebte immer noch an ihr als sie sich auf der anderen seite zum tal hinabfallen liess. als er sie längst nicht mehr ausmachen konnte kehrte seine ruhe wieder. die kälte des bodens kroch durch den stoff und die luft war gläsern. seine augen hatten sich an das zwielicht gewöhnt und suchten nach dem horizont. die bergketten im osten waren fast genauso hoch, nur einige gipfel waren von hochnebel umhüllt. die weite vor ihm war von dunklem grün und wurde wach. so laut sein inneres gegen die ohren gedröhnt hatte, so ruhig und tief war jetzt sein atem. wie als wenn es eines beweises für das leben bedurft hätte wuchsen sich die einzelnen vogelstimmen vor ihm zu einem klangteppich aus. dieser fragile gesang verwusch sich und am horizont stachen zwei gleissende sonnenstrahlen durch den nebelteppich. ihre wärme war kaum zu spüren und nun trafen sie auf tränen. er weinte. es würde das letzte mal gewesen sein, dass er in dieses tal gekommen war. in das er die caribous vor zwei wintern getrieben hatte.
Have you been broken hearted once or twice? If it's yes, how did you feel at his first lies? If it's no, you need this good advice: Never marry a railroad man He loves you every now and then His heart is at his mule train, no-no-no Don't fall in love with a railroad man If you do, forget him if you can You're better off without him, aaaah
Have you ever been restless in your bed? And so lonely that your eyes became wet? Let me tell you that one thing... Mmm-mmm-mm-mm-mm-mm-mm Mmm-mmm-mm-mm-mm-mm-mm Mmm-mmm-mmm-mmm No-no-no
Never marry a railroad man He loves you every now and then His heart is at his mule train, no-no-no Don't fall in love with a railroad man If you do, forget him if you can You're better off without him, aaaah No-no-no, no-no-no, no-no-no
es war angenehm kühl. so eine frische zwischen lang- und kurzärmelig. das ufer war gefüllt mit dem herüberwehenden gebrabbel der terrassengäste des italieners und dem vereinzelten platschen eines fisches. irgendwer rief nach dem hund. oben auf der brücke dann nochmal über das ruhige wasser geschaut. ein damenrad mit ziel irgendwo in dieser stadt fuhr vorbei und hielt an. ein innehaltender blick hinauf zu ihm. lächeln. durchatmen. die stille bemerken. einen kurzen augenblick noch, dann den fuss zaghaft aufs pedal. mit leichtem druck wieder losgerollt. fast lautlos die brücke verlassen. er schaut hinab und zieht seine bahn.
I see the bad moon arisin' I see trouble on the way I see earthquakes and lightnin' I see bad times today
Don't go around tonight Well, it's bound to take your life There's a bad moon on the rise
I hear hurricanes ablowin' I know the end is comin' soon I fear rivers overflowin' I hear the voice of rage and ruin
Don't go around tonight Well, it's bound to take your life There's a bad moon on the rise Alright
Hope you got your things together Hope you are quite prepared to die Looks like we're in for nasty weather One eye is taken for an eye
Well, don't go around tonight Well, it's bound to take your life There's a bad moon on the rise
Don't go around tonight Well, it's bound to take your life There's a bad moon on the rise
freitagabend. berlin. und irgendwie der drang doch noch was machen zu wollen. so weit das eben grad geht. aber es geht, auch wenn die M10 grade mal nur lust hat bis zur landsberger zu fahren - jeder meter gut für die arme. eine bahn später und kurz vor acht dann auch am ziel: ballhaus ost - landvermesser.tv - opening. der winni auch schon da und - beim sekt.
erwartungsgemäss recht leer - is halt berlin und sommer und ferien und überhaupt. gab drei kleine lesungen, eingeführt je durch einen kurzen film - z.t. recht gut geschnitten - hier und da stimmten beim audio die pegel nicht ganz, aber schön gemacht - auch auf der seite zu sehen. eine nette idee, den berlinern und den touristen stolpersteine (betonwürfel mit monitoren) in die wege zu legen - je nach autor der woche die orte wechselnd.
mal sehen wie die resonanz wird - den hinweis auf die fussgänger-gps-teile für die elegante beschäftigung des berlinbesuchs sollte man im hinterkopf behalten. ich werd mich wohl demnächst in ulrich peltzers "teil der lösung" versenken.
"Er würde nie wieder ein Restaurant haben. Zuviel Ärger. Zuviel Herzblut"
was macht man am besten auf ner vier-stunden-bahnfahrt? lesen. und da der herr boyle ja so ein fleissiger schreiber ist, fand sich dann auch auf dem frankfurter bahnhof doch noch ein werk welches ich noch nich verschlungen hatte. fahrt gerettet. ein schönes buch. verdammt nochmal. nicht so offensiv humorvoll wie "drop city" oder "grün ist die hoffnung", aber zum verschlingen. und grübeln. fenstergucken. vorbeiziehenlassen.
zuviel herzblut. schaler geschmack. erinnerungen. deja-vu. erkenntnis. vorsatz. kein herzblut mehr. kein kämpfen mehr. kein ärger mehr.
durchatmen und rausgehen. jemand schrieb mir mal "go forth and set the world on fire". so well.
Well to solve all my problems To get out of drugs id Id had enough of that Id had the college id Had the erning the money And the matureal trip I decided i was gonna' Find a new way of life And so i took of on my bicycle x3
[long instrumental]
Well to solve all my problems To get out of drugs id Id had enough of that Id had the college id Had the erning the money And the matureal trip I decided i was gonna' Find a new way of life And so i took of on my bicycle
[shorter instrumental]
Well to solve all my problems To get out of drugs id Id had enough of that Id had the college id Had the erning the money And the matureal trip I decided i was gonna' Find a new way of life And so i took of on my bicycle Peddling up high way 1 And found my self in ureka california
It all seemed perfect But there are moments when I feel nothing at all Same as always Now it's repeating itself all over again
Night after night you say you move on tomorrow, tomorrow Now, what's holding you back? I don't know, I don't know Night after night you say you move on tomorrow, tomorrow Now, what's holding you back? I don't know, I don't know, I don't know
Don't feel sorry 'Cause there's no reason for us to fight any more Tears are coming, and years are going I hope we'll learn something
Night after night you say you move on tomorrow, tomorrow Now, what's holding you back? I don't know, I don't know Night after night you say you move on tomorrow, tomorrow Now, what's holding you back? I don't know, I don't know, I don't know
Night after night you say you move on tomorrow, tomorrow Now, what's holding you back? I don't know, I don't know, I don't know Night after night you say you move on tomorrow, tomorrow Now, what's holding you back? I don't know, I don't know, I don't know
You can call me a slut, you can call me a liar. I got so many names now, I can't even deny it. You can call me a thief, and put up a fight, and bury me six feet under the ground. But if you think I look mad today, you should have seen me yesterday. You can call me a beauty, you can call me a beast, but it's nobodys buisness, what I do or please.
This song is from me to you. You make me mad and you make me blue. You're looking like I do, you know I can see you. We dance to the same groove, but I've got the right moves. Hope you're happy now, but I'm not giving in. I hope you're satisfied with your bullshit and your lies. Hope you're happy now, but I'm not giving up. I hope you're satisfied, can't bury me alive.
They call me a slut, they call me a liar. I got so many names now, I can't even deny it. They call me a thief, they put up a fight. So bury me six feet, under the ground.
So this song is from me to you. You make me mad and you make me blue. You're looking like I do, you know I can see you. We dance to the same groove, but I've got the right moves. Hope you're happy now, but I'm not giving in. I hope you're satisfied with your bullshit and your lies. Hope you're happy now, but I'm not giving up. I hope you're satisfied, can't bury me alive.
Ha Ha Haha
Hope you're happy now, but I'm not giving in. I hope you're satisfied with your bullshit and your lies. Hope you're happy now, but I'm not giving up. I hope you're satisfied, fuck you and fuck your lies. Ooohhooohhhoohhhoooohhhh Yeah come'on Haha aaiiiihh