Starting again with that whole cycling thing I had to get a bunch of stuff. Sitting on a bike for days makes picking the right setup between bike and ass a challenge. For the bib I must say, since I didn't had any idea of what to buy or not I finally went with Assos. There was an interesting article about these Italian guys which develop most of the padding cuts and materials and as well for and with Assos in my favourite mag, the Fahrstil. Having researched that the Mille S5 is/was one of the state-of-the-art-bibs for longer distances I wanted to get me one. Somehow Assos changed their complete line inventing the S7 products. So I had to go for one of those in the first step. I tried the T.cento - an 10mm padded bib. Sitting on that was fine, but after 160...170km I always felt some uncomfy irritations on the inner sides of the thighs. Doing a few times 200+ was not so much fun as they product was claimed to provide.
Fortunately I could get hold of a T FI.Mille S5 as well as a T.équipe_s7. Now that was fun. Riding and switching a few times between all of them. The Mille is a great product in general. You can ride it for long stretches without any trouble. These side flaps on the T.cento are really a disadvantage. They are simply too much at this position. Besides that, this 10mm foamish material is already too thick, I had many rides where I was sliding around on that pillow and had to maintain a certain position actively. That shouldn't be like this. So the comfort of the T.cento virtually dropped down with each mile riding the Mille or the new T.equipe. Since I used only these both bibs I was free of any trouble due to padding thickness or these side flaps. But - and this is a very small but nevertheless important factor - the front of the T.equipe has a slightly deeper cut than the Mille. Every time you stop and need to water the flowers this becomes a serious plus for the T.equipe.
I used the T.equipe in the Transcontinental Race without any problems, and kept the Mille for daily commuting. So there are approx. 6,000km on the T.equipe, 1,800km on the T.cento and some 1,200km on the Mille, I'd say that counts for field testing.
Mille, T.equipe, T.cento - all with typical reflective stripes
Es ist ja schon ein wenig enttäuschend gewesen, die Handschuhe damals nach ein paar Tagen zurückgegeben gemusst zu haben. Die Pro Mission von Shimano haben sich recht wacker geschlagen, bis jetzt. Aber es geht echt keinen Kilometer weiter mit uns - ausgeleiert, durchgerieben, die Pads zur Seite gequetscht.
Es ist also Zeit für ein paar neue. Doch da gibt es nicht mehr viel Auswahl. Shimano hatte wohl herstellungsseitig Probleme mit irgendwelchen erhöhten Scahdstoffkonzentrationen und es vielleicht deswegen auch gar nicht weiter probiert ein paar vernünftige Handschuhe auf den Markt zu werfen. Die neuen Mission habe ich mal angeguckt, so richtig gefielen die mir nicht und die Chicron-Einsätze konnte ich auch nicht beurteilen. Also dann nochmal bei Chiba geguckt. Haben die doch tatsächlich auf mein gemecker gehört und ihre Handschuhe überarbeitet. Heissen nur noch "Kevlar", also ohne "Pro", halten dafür aber vielleicht mal. Sehen schon mal etwas vernünftiger im Schnitt aus. Fein. Größentabelle gecheckt und eine L bestellt. Angekommen, ausgepackt und mimimimi - die passen, zumindet um den Handballen. Am Handgelenk sind die Teile aber ne ganze Nummer zu klein. Also dann jetzt doch mit ner XL unterwegs. Mal sehen wie lange. Wehe!
Die Leute von Bat To The Bone aus Berlin haben einen speziellen Geschmack und machen allerlei krasses Zeugs. Wie diesen Knochenlenker. Als Kind hatte man einen Fahrradknochen in der Satteltasche, jetzt kann man sich nen bleichen (oder rabenschwarzen) Knochen vorne auf den Bock schrauben - nice.
Mit dem Teil dürfte man sich zumindest optisch keinesfalls bis auf den Knochen blamieren.
Bleiben noch die anderen netten Sachen zu erwähnen:
Ich weiss nich. Ja. Nein. Oder. is ja noch'n Stückchen hin bis zum März. Ich werd mir das mal angucken. Aber es ist ja nun nicht gerade so, dass H&M den stabilsten Kram produziert. Wenn die bei der Kollektion ihren Standard-Anspruch walten lassen haben, fallen die Teile wohl nach ner Saison auseinander. Vielleicht nehmen die das aber so ernst wie die typischen Designer-Extra-Kollektionen. Dann bliebe nur noch die Frage was Style so kostet.
Es ist eben ein Unterschied zwischen den Dingern. Outdoorjacke. Scheisse ja, jetzt hat man Schwadronen von Yuppies und Rentnern in Jack Wolfskin und North Face - Jacken vor dem geistigen Auge. Zu recht. Sollen sie doch weiter ihre Individualitätsuniformen tragen. Das ist mir Schnuppe. Doch zurück zur Jacke. Die Jacke als solches ist ein verdammt wichtiges Kleidungsstück. Wer's nich glaubt fragt die Pilskills. Alles klar? Gut. Kommen wir zum Ausgang dieser Sache hier. Kurzform: Jacke gekauft, Jacke benutzt, Jacke schnell kaputt, Jacke reklamiert, Jacke ausgetauscht, neue Jacke benutzt ... uuund?
Yo.
Soll heissen das Ding taugt nun aber mal richtig. Sie heisst Falketind Pro Shell und kommt aus'm Norden. Norrøna. Norröna. Norrona. Kann froh sein dass es keine russische Jacke ist. Trotzdem - einmal mit Ö bitte. Norröna. Machen wohl ganz vernünftiges Zeug wie ich feststellen durfte.
Aber jetzt mal zur Sache. Ich hab die Rab Latok dem Händler zurückgeschickt und dafür die Norröna Falketind bekommen. Das eine war eVent-Membran, das andere ist nun Goretex Pro. Den hier und da beschriebenen Unterscheid zwischen den Membranen konnte ich so erstmal nicht ausmachen. Beides - und das muss man mal ehrlich zugeben wenn man solche Klamotten vollmundig vertickt - ist irgendwann am Limit. Das einzige was richtig wasserdicht ist ist ne Mülltüte und das einzige was richtig atmungsaktiv ist ist die nackte Haut. Alles andere ist irgendwo dazwischen. Was bedeutet das nun genau? Das Ding ist sehr dicht bei kräftigen Schauern und ein paar Stunden Regen. Wird's aber mal ein kompletter Tag ist auch hier irgendwann innen nicht mehr Death Valley - mässig trocken. Das lässt sich nur zum gewissen Grad mit Innenfeuchte durch den Körper begründen, wenn man das Teil mal ohne Mensch draussen hinlegt/aufspannt kann man die Gewichtszunahme trotzdem und sogar recht gut messen. Anyhow, das ist und bleibt eine theoretische Größe, da der körpereigene Anteil an Feuchte in der Jacke ein sehr viel höherer ist. Bis heute (knapp zwei Jahre) habe ich das gute Stück erst dreimal gewaschen, wenn man es schonend anstellt passiert der Membran auch nix, zumindest ist sie davon noch nicht beeindruckt.
Zu den Details. Auch hier reicht mir eine Größe M. Im grossen und ganzen ebenfalls schön schmal geschnitten, vielleicht im Bauchbereich sogar etwas schmaler als die Latok. Dafür aber mit genauso guten weil langen Ärmeln. Diese haben wie es sich gehört vorne einen Klett um die schön dicht zu machen, vernünftig abgenäht und zu erreichen - auch mit Handschuhen. Unter den Armen verläuft ein Reißverschluss zur Belüftung. Das ist zu erwarten und funktioniert bestens. Norröna hat hier den üblichen Zweiwege-Zipper spendiert. Bei der Softshell Lyngen gibts dort drei - kannste also feiner dosieren. Clever. Aber bei der Wasserfesten reichen die zwei dicke.
Der Rücken ist schnörkellos aber lang. Ich mag das und ich brauch das. Ein nasser Arsch beim Radfahren ist eben blöd. Hier kann man wunderbar raffen, da zieht dann auch nix drunter. Der Vorderreißverschluss ist wie die beiden Brusttaschenreißverschlüsse und die unter den Armen natürlich von der wasserbremsenden Sorte. Und siehe da - die gehen auch ohne den Zipper zu zerstören zu benutzen. Was auf den ersten Blick etwas schade war sind die nur zwei Taschen im Gegensatz zur Latok mit ihren vier. Aber weniger ist vielleicht nicht mehr aber zumindest völlig ausreichend. Was nich da ist kann auch nich kaputtgehen. Und was nicht in die Taschen passt braucht man eh nicht. ... Hoffentlich.
Die Kapuze ist ebenfalls ordentlich groß - ich trage immer noch keinen Helm, könnte aber und so weiter. Der Schirm ist etwas breiter geformt als bei der Latok und hat ebenfalls einen Draht an der Kante eingearbeitet. da hätt ich mir noch ein paar Gramm mehr gewünscht. Gerade beim Fahren ist das manchmal friggelig den hinzubiegen wie man gerade möchte. Das war bei de Latok mit einem Griff erledigt, hier brauchts zwei oder drei.
Mittlerweile gibts in der Falketind-Reihe noch ne Menge andere Sachen, es ist nicht unüblich jedes Jahr ne neue Kollektion rauszubringen. Meines Erachtens ist das nicht wirklich nötig, das Ding taugt und muss nich mehr neu erfunden werden. Und die aktuellen Farben sind ... naja. Wahrscheinlich der schlechte Einfluß von Jack Wolfskin & Co..
Hier ein paar Details der 2010er Version:
Tja. Bis jetzt viel aufregendes mit angestellt. Vom Schneeschauer bis zum tropischen Monsun hat sie alles geschafft. Dieses Jahr wohl wieder etwas mehr auf dem Rad unterwegs, aber hoffentlich bald auch mal wieder beim Trekken dabei. In diesem Sinne...
Das ist schon ne ganze Weile her, da fuhr ich noch Rennrad, und da waren die Strassen noch so, wie sie eben kurz nach der Wende überall noch waren. Und zwar schlecht. Eine Zeit lang fuhr ich mal mit ziemlich miesen Handschuhen. Noch in der ersten Jahreshälfte hatte ich fürchterliche Schmerzen in den Handgelenken und die rührten von zwei Überbeinen her. Man bekommt dann Verbände mit Salben ums Handgelenk - sieht ein wenig nach "frisch vom Suizid abgehalten" aus - und man bekommt gesagt dass die Hände Ruhe bräuchten und fährt natürlich trotzdem weiter Rad, aber der Lerneffekt hat (glücklicherweise) zumindest schonmal eingesetzt. Man kauft sich vernünftigere Handschuhe und freut sich seiner Wege. Bloss irgendwie kaufe ich heutzutage jedes Jahr ein, wenn nicht zwei neue Paar Handschuhe. Was mich tiereisch nervt. Weil ich immer noch genauso viel wie früher fahre kann das eigentlich nur etwas über die Qualität der heute produzierten Handschuhe aussagen. Und die Inflation. Deshalb auch heute mal wieder - "der nächste bitte". Diesmal mit Kevlarpartien in den Handflächen in der Hoffnung nicht gleich wieder durch die Teile durchgucken zu können.
quasi zur einstimmung für den morgigen (oder übermorgigen) hausfrauenarbeits-post heute schon mal entfernt verwandtes. ach egal ick wollte das nur mal.... gesagt/ge-embedded haben.