Die guten Momente vermissen und über die schmerzhaften weinen.Jemanden lieben und nicht geliebt fühlen machen.Von jemandem geliebt werden und nicht geliebt fühlen.Das gleiche sagen und nicht das gleiche hören.
11 Oktober 2026
[ambivaˈlɛnts]
09 Oktober 2026
laut.los
04 Oktober 2026
nirgends...
...reinzupassen.
Niemand zeigt einem wie das geht, diese zig Seelen in einer Brust auszuhalten. Bitte ganz tief mittendrin und so weit bitte draußen wie möglich. Immer das Gefühl "zu" irgendwas zu sein. Ruhe finden im Chaos und die Stille im Nichts einem innerlichen Sturm gleich.
Triff mich leise losheulen wenn sich Lieder durch mich wühlen, sieh mich mit nassen Augen zwischen Bäumen, Bergen,... ...Wassern ohne Ufer. Wie sehr mich dieses Sein schlaucht. Manchmal wünschte ich, ich hätte mehr konkrete Baustellen um das alles nicht mehr so intensiv wahrnehmen zu müssen. (jaja, irgendwas mit Privileg aushalten)
Trinkflaschen füllen, zwei, drei Sachen geschnappt, durch die Schluchten der Stadt, raus, ins Dunkle wo die Sterne heller werden und nur noch ein paar verspätete Gänse einen Ruheplatz suchen.
[Vielleicht ist dieses im-Schlafsack-Fühl einfach das Geborgenheitsähnlichste was mich gerade ruhig schlafen lässt.]
03 Oktober 2026
OK ̶B̶̶O̶̶O̶̶M̶̶E̶̶R̶ KID
Gibt Tage da ist mir alles egal. Da weiß ich nicht, ob ich gerade da sein möchte wo ich bin. Und wenn ich dann dort bin ist da immer noch dieses egal. Dann hab ich nen Abend lang Kloß im Hals beim Mitsingen, Tränen im Strobo, Seufzen im Krach.
Stadt ohne Meer, Hoffnung Stirbt, Schwimmen, Kaffee warm, Cold Brew, Verschwende mich, Die Kids sind alright, Es ist wieder Februar, Wie ein echter Mann, Farbfilm, Rave on
<3
und eben Hör nie auf.
20 September 2026
Bauchgefühl
[Hier stehen jetzt Dinge über Körper, jemandes Selbstbild und Unsicherheiten, Bodyshaming dritter und warum ich da so sensibel bin und mir das sofort auffällt, ganz bewusst nicht.]
Manchmal sollte ich mehr auf mein Bauchgefühl achten.
Ich mag Mathematik, sogar Statistik und Wahrscheinlichkeit (wenn das mein Mathe-Prof wüsste...). Und doch gibt es manchmal Momente, bei denen da noch etwas anderes wirkt. Ich kenne Menschen, die dann instantan mit Schwurbeldimensionen anfangen, oder Schwingungen oder dem Universum. Ich bleib bei Zufall.
[Hier stehen jetzt Dinge über die formulierten Bilder und Äußerungen über Vergangenheiten, ob Menschen, Jobs oder Situationen und warum mein Bauch da ebenfalls Alarm geflüstert hat, ganz bewusst nicht.]
loser Gedanke 1 - "Ich kann hier nicht weitermachen, der Job macht mich zu einem unemphatischeren Menschen." Wie oft in mir dieser Satz von vor etlichen Jahren aufploppt. Der war so dahingesagt damals. Unscheinbar, aber bis heute haften geblieben, wegen der Bauchgefühligkeit. Und alles was da dran hing und dann kam - die Angst, das Ungewisse, die Veränderungen - umzudrehen zu einem "Bock drauf was gutes draus zu machen" - das hat ganz schön abgefärbt.
loser Gedanke 2 - "...da hast Du aber ganz schön getrödelt..." oder "...ist ja kein Wunder, wer fährt denn noch nicht-Tubeless...". Da ziehen mich Leute mit voller Absicht auf und ich mag's. Leute, die in sich ruhen und keine Angst ob anderer Leute Fitness haben. Alle machen ihr Ding, so wie es für jeden passt, ohne Neid, ohne Angst, ohne Vergleicherei - und ohne jegliche Abwertung.
loser Gedanke 3 - der Genmaicha is alle, hoffentlich gibt's die 1-Kilo-Packungen noch
loser Gedanke 4 - Abstand
loser Gedanke 5 - Bauchgefühl
15 September 2026
07 September 2026
Herz, dran
[wie schwer es mir fällt, mein Herz abzuknibbeln von jemandem - trotz all der bösen Worte
vielleicht aber gerade deswegen
um genau das zu lernen und weil Hass nie gewinnen darf]
21 Juli 2026
16 Juli 2026
08 Juli 2026
05 Juli 2026
diffuskonkret
![]() |
| Lamellofräse |
| SURFILMUSIC |
03 Juli 2026
nicht die lauten Momente
Die ganze Rumtreiberei, das ganze Entdecken fremder Orte, das rastlose Reisen - und am Ende bleiben unspektakuläre, fast zerbrechlich zarte Momente. Es sind nie die großen Ziele auf der Landkarte, die man da vorher hinlegt auf die Strecke. Es ist nicht der bestimmte Punkt, dieser besondere Berg, diese eine Stadt, oder jene tolle Sehenswürdigkeit - wo das Fühl dran kleben bleibt.
Der sonnenglitzernde See im Wald, die Libellen am Ufer auf den Zweigen im Wasser. Das Rauschen der Blätter des Küstenwindes. Die Wärme der Sonne im Holz des Steges im Rücken. Der Geruch des klaren Wassers und das leise Plätschern. Die zufriedene Ruhe, die uns dort überkam und sanft festhielt. Wenn ich die Augen schließe liegen wir wieder dort.
| Seeufer mit Libellen |
22 Februar 2026
MeckPomm
21 Januar 2026
[ˈʊnɡədʊlt]

20 Januar 2026
Hohe Wellen
Es fühlt sich alles so roh an. Da ist keine Schutzschicht mehr übrig, kein Zaun, keine Mauer. Dieses zerfetzte Herz so durch den Tag zu tragen - ein ständiges Navigieren, Ausweichen, behutsam sein. Innen wackelig, vulnerabel. Zerrissen und andere Worte, auf *issen endend. Versuche, diese Wellen nicht über mir zusammenschlagen zu lassen, nicht unterzugehen. Nicht gegen den Wind, mit den Wogen. Hoffen. Darauf, eines Tages ans ruhige Ufer gespült zu werden. Warmer Sand und ein bisschen Sonne dann, bitte. Und behutsames Auftreten zwischen dem scharfkantigen Muschelbruch, ein Festhalten um nicht abzurutschen auf den glatten Steinen.










