Die ganze Rumtreiberei, das ganze Entdecken fremder Orte, das rastlose Reisen - und am Ende bleiben unspektakuläre, fast zerbrechlich zarte Momente. Es sind nie die großen Ziele auf der Landkarte, die man da vorher hinlegt auf die Strecke. Es ist nicht der bestimmte Punkt, dieser besondere Berg, diese eine Stadt, oder jene tolle Sehenswürdigkeit - wo das Fühl dran kleben bleibt.
Der sonnenglitzernde See im Wald, die Libellen am Ufer auf den Zweigen im Wasser. Das Rauschen der Blätter des Küstenwindes. Die Wärme der Sonne im Holz des Steges im Rücken. Der Geruch des klaren Wassers und das leise Plätschern. Die zufriedene Ruhe, die uns dort überkam und sanft festhielt. Wenn ich die Augen schließe liegen wir wieder dort.
| Seeufer mit Libellen |
Es ist egal wo. Es ist egal wann. Diese leisen Momente, die einfach so passieren, die sich einfach so dazulegen und mitkommen. So entstehen sie wohl - all die Stunden, die man nicht vergisst. Von denen man keinem erzählen kann, weil niemand so fühlt wie es in diesem Moment da war. Geteilte Zeit - das wertvollste in der inneren Schatztruhe.
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