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28 September 2026

no otter

Wie oft bis Tradition? Wecker, Haferflocken, Trinkflaschen, Armlinge, Mond im Rücken, Sonnenaufgang voraus, leere Straßen, rote Ampeln, Nebelfelder, .... raus.







Sich treiben lassen, mit den Wellen schaukeln, Augen zu. [but there's not otter]




Ab?baden.







04 September 2026

Sommerloch

Der August hat mich verschluckt. Augen reiben, sich selbst zwicken, doch doch. 

Drei Abende, drei Städte, drei Konzerte, ein CSD, eine Ausstellung.

Alligatoah
Alligatoah


Nick Cave & The Bad Seeds

Neues entdecken, Zeit und Alltag vergessen, nicht wissen welcher Wochentag ist, gucken und stauen und aufsaugen.

Planschen
Planschen


Ankommen, glücklich & dankbar sein, ein Kopf der sich mit dem Körper über das Erlebte um die Wette freut, keine nervige Post im Briefkasten, ein paar Tage chillen, Konzert um die Ecke.

Kraftklub
Kraftklub

Dieses Sommerloch war einfach unglaublich schön.

05 Juli 2026

diffuskonkret

Langweilende Wochenstunden, Wochenend-Nichtstun, routiniertes Kram-Erledigen. Lange Gespräche mit ähnlichen Gedanken - wozu das alles?

Dinge von der schlechtes-Wetter-Liste abarbeiten, neue Dinge dazuschreiben. Mit gebremstem Elan die Lamello einrichten, ein paar Verbindungen mit Restholz üben.

Lamellofräse
Lamellofräse

Den wahrscheinlich letzten Rhabarber des Jahres verbacken und das Rezept endlich auf die richtige Balance aus Säure, Sysse, Quark und Frucht abgeändert.

Rhabarber-Quarkkuchen
Rhabarber-Quarkkuchen

Zwei Dutzend Accounts irgendwelcher online-Shops gelöscht, zwei weitere Dutzend auf die neuen Mails aktualisiert, Postfächer aufgeräumt und umgezogen.

Strassenfest mit Regen und Wind, linker lokaler Deutschrap, später herdenweise umherirrende  Helene-Fischer-Ultras und Fremdscham-Kostümierte.

Nachts dem Igel bei der Würmersuche am Kompost zuhören, gespeicherte Zugverbindungen buchen. 

Kino-Zeitreise zurück in die Zivi-Zeit. Kelly Slater, Jack Johnson, Ben Harper. Die Musik, die Wellen, die Filme, die Boards und wie ich Jahre später staunend vor deren Original Formen bei Cobra Int. stand. 

SURFILMUSIC
SURFILMUSIC

Unangenehme Aufgeräumtheiten, die sauber gestapelte Wäsche, keine Spüle ein- oder auszuräumen, nix zu putzen, nix zu reparieren, Essen für die Arbeitswoche fertig. Das fühlt sich alles so endlos langweilig an (wann werd' ich endlich von K.I. ersetzt?). Eine diffuskonkrete Traurigkeit.

Ach, Sommermelancholie, wann Du wohl wieder abhaust?

11 Januar 2026

Kommst Du mit, ...

... zusammen in den Weltuntergang gucken?

Diese Welt geht vor die Hunde. Mag ja sein, dass es sich in jeder Generation der Menschheit ähnlich beschissen angefühlt hat wie jetzt gerade, macht's aber irgendwie nicht besser. Von der wilden naiven Lust auf alles was da noch kommen mag ist irgendwie nicht mehr viel übrig. Es wird ja eh alles kaputtgemacht - fühlt sich zumindest so an. Ich wüsste nicht, ob ich mich wieder dafür entscheiden würde, was mit Regenerativen zu machen. Das war damals aussichtslos, weil es niemanden interessiert hat und es auch keine Beweise dafür gab, dass das alles mal im großen Maßstab funktionieren wird. Und doch war es ne enthusiastische Entscheidung dafür. Es gab die logische Seite, die alles begründen konnte. Und es gab die Hoffnung, etwas bewirken zu können. Diese Hoffnung war es letztlich, den langen Weg zu gehen, belächelt zu werden, sich immer und immer wieder rechtfertigen zu müssen. Weil es etwas gab, woran man glauben konnte, ne Vision. Etwas, dass einem gezeigt hat, wo es mal hingehen könnte, dass es besser gehen würde.

Vielleicht auch, weil es gerade erst bewiesen wurde, dass sich Dinge global zum Besseren ändern können. Glasnost, Perestroika, die Wende. Nicht für alle, dazu gab es zuviel Ungerechtigkeiten von Beginn an, aber so insgesamt war das richtig und gut, besser. Dieses Vertrauen war Antrieb für so viele gute Ideen, Vorhaben und Entscheidungen bei so vielen Leuten.

Davon ist nicht mehr viel zu spüren. Die einstigen Visionen? Man muss immer noch gegen die Fossilen argumentieren. Man muss vielleicht nicht mehr beweisen, dass es im großen Rahmen funktioniert, technisch und kommerziell. Die Kämpfe werden woanders geführt, über Schwurbel-Argumentationen. Wenn man da mittendrin arbeitet nimmt man das alles gar nicht so wahr. Bis es vielleicht zu spät ist. Betriebsblind auf gewisse Weise. Diese ganzen Diskussionen in all den Schlangengruben ignoriert und nicht ernst genommen. Man hatte ja zu tun, mit dem eigentlichen Thema, dem Konkreten. Dass es da seit Jahrzehnten Sabotage aus fossilen finanzstarken Kreisen gab, geschenkt. Es war naiv zu glauben dass das alles nicht verfangen würde. Im Schlepptau Faschismus und TechBro-Totalitarismus von allen Seiten.

Diese Welt ist am Arsch. Auch wenn "nur" wir es sind, die dabei draufgehen werden. Schwacher Trost, dass uns diese Erde easy überleben wird.

Wenn es nur das wäre - könnte man ja als Herausforderung ansehen. Wenn da nicht noch die ganzen übrigen Kipppunkte wären. Was soll noch hoffen lassen, wie es gerade läuft? Klima wird gefickt, Weltordnung wird gefickt, Mensch-sein wird gefickt. Die Heftigkeit, mit welcher alles, was mal irgendwie Stabilität versprach, gerade zerlegt wird - ist schwer auszuhalten. Ich möchte nicht Überleben, ich möchte Leben, verfickt nochmal. Ist das denn zuviel verlangt?

Ich möchte rausgehen können und da soll Natur keine Ressource sein. Ich möchte entspannt radeln ohne fatalistisch auf die Statistik zu hoffen, dass es mich nicht noch ein zweites mal killt. Ich möchte nicht wieder entscheiden müssen zwischen sich hauen oder wegrennen weil Arschlöchern meine Sockenfarbe nicht passt. Ich möchte, dass alle so zufrieden leben können, dass niemand auf die Idee kommt, andere Menschen jagen zu müssen weil es das eingeflüsterte Ventil für Ungerechtigkeiten ist. Ich möchte meine Arbeit machen können ohne dass sie wieder von den Fossilen eingerissen wird. Ich möchte diese ganze neoliberale Kapitalismusscheisse nicht als Maßstab akzeptieren müssen. Ich möchte nicht Prepper sein müssen. Ich möchte nicht dystopisch denken müssen um zu überleben.

Bisschen nice Arbeit, die erfüllt. Bisschen schöne Kilometer aufm Rad. Bisschen wandern mit Glücksgefühlen. Bisschen entdecken, bisschen staunen. Bisschen lecker essen, bisschen kochen. Bisschen sicher fühlen. Bisschen um paar Grünpflanzen kümmern, bisschen Piepmätze füttern. Bisschen Wetter erleben, im mittel stabil ohne Extrema. Bisschen Kino und Theater und Museum. Bisschen Lachen, bisschen Blödsinn machen - ohne dass es die seltene Ausnahme vom Ernst des Daseins ist. Bisschen Musik, eigentlich bisschen mehr. Bisschen keine Fragen nach Bezahlbarkeit von Zukunft. Bisschen gar kein "was kommt als nächstes für ne Kacke?". Bisschen das Gefühl damit nicht alleine zu sein.

Wir kommen hier alle nicht lebend raus. Bisschen Leben wäre schön bis dahin. Und wenn es dann soweit ist, möchte ich gerne zusammen in den Weltuntergang gucken. Ne schöne Platte zum Abschied, 'n schöner Wein und synchrones Atmen.

31 Dezember 2025

Bauch...

 ...über Kopf. Oxytocin über Dopamin. Radfahren über Schrauben. Draußen über Drinnen. Konzerte über Konserve. Tränen über runterschlucken. Schallplatte über Streaming. Vertrauen über Kontrolle. Linux über Windows. Verlässlichkeit über Vermeidung. Vögeln über Fernsehen. Nichts-essen über nicht-vegetarisch. Kino über Scrollen. Zuhören über Reden. Wasser über Alkohol. Beste Zeiten über Bestzeiten. Machen über Zerdenken. Verletzlichkeit über Verletzen. Berge über Meer. Meer über Berge. Beobachten über Aufregen. Schlafen über Gedankenkreisen. Reparieren über Neukaufen. Fehler über Perfektionismus. Verzeihen über Verbittern. Bergwandern über Radkilometer. Baden über Bingen. Wohlwollen über Unterstellen. Therapie über Dauerschleifen. Weniger über mehr. Mut über Angst. Vorsorge über Prokrastination. Vorhabenskizzen über Verplantheit. Zeit über Geld. Lernen über Routinen. Körper über Bequemlichkeit. Jetzt über Gestern|Morgen. Fragen über Vermuten. Playfulness über Scham. Grün über rot. Gefühle über Emotionen.

2026 über 2025.



05 Februar 2023

📖


Das fühlt sich schön an, vertraut ein bisschen. Irgendwann muss mir das wohl abhanden gekommen sein. Dieses "in den Seiten verloren gehen" , dieses "die Zeit vergessen". Und so wachsen sie, die Stapel, mit den gelesenen und den ungelesenen Büchern. Ich freue mich auf den Teil des Jahres, wo Grashalme zwischen die Seiten rutschen, Ameisen über das Papier krabbeln. Im Moment ist da eher die heimelige Vorfreude während der Kilometer, dass da am Ende noch ein paar Kapitel warten, gelesen zu werden.

29 September 2022

#JeNeParlePasFrançais

 


...und hier guck ich einfach durch wenn's mal wieder Schietwetter gibt...


(((sich wiederholt bei dem Gedanken ertappen, zu überlegen: wohin als nächstes, bevor es alles endgültig den Bach runter geht und all das nicht mehr zu erleben ist?))) 

07 September 2014

Why? Because you can. - Transcontinental Race 2014

Why? I still don't know. Because you can? Seems to be a valid answer, at least to me. Left Hamburg on Monday morning, heading towards London, 875 km which took me 2 1/2 days and was quite some fun, besides the profile on the island.

Hamburg - somewhere in Netherlands: 354 km

somewhere in Netherlands - somewhere in Belgium: 320 km

somehwere in Belgium - London: 201 km

After hanging around at the nice AirBnB flat and meeting some riders over a briefing beer, I was more or less wasting time with sleeping, eating pasta and getting a pair of new cleats. I was then sent off by my better half and did what I usually do once I sit one a bike for a bit longer - eating miles.

day 1: 355 km

day 2: 375 km

day 3: 381 km

day 4: 183 km

day 5: 288 km

day 6: 271 km

day 7: 341 km

day 8: 319 km

day 9: 355 km

day 10: 283 km

day 11: 279 km
This makes 3430 km in the end, pretty much exactly what I had planned as route before - no wonder, I prolly did just 10km detouring or short cutting here or there. Seems the effort in route planning in front of the screen is worth every kilometer on the road. Was a pretty quick start, this stormy wind pushed us all on an early ferry. Feeling well I rode til I was a bit tired and it started to drizzle. Nice bus stop sleep for a few hours. Having crossed Paris on Sunday morning I was heavily surprised being 8th on CP1 - I expected a harder competition in the 2nd race with nearly 100 starters. Two nice days with not much trouble, a bit rain, but what else than riding should one do in such a weather? Shittiest day was in the Alps, not my terrain and maybe a bit crazy to do 3 big passes in one day, plus the punctured while climbing the Stelvio. Anyhow, I could recover quite nicely on the following two days heading south in Italy, followed by a nice and relaxing ferry ride. It was a little bit of a touristic ride, having picked tomatoes from the field, some Kiwis from the tree, checking out Rimini beach life and racing with some Italian locals in their after-work-training. Even the two (of my three) punctured couldn't spoil the fun I had along the Croatian cost. One of the most beautiful rides in this race. Having met Steffen earlier in Italy (he's a nice and calm guy - I like his relaxed view on the things) and Mark later on the ferry as well, we did some fun ride towards CP3. Unfortunately Mark had some trouble with 2 broken spokes on the drive side. Kotor was somehow weird, they had a blackout as I arrived there. A crowded city in darkness, everyone on the streets and you try to find a pizza shop which can serve you. Power came back and as well my hunger. Hanging around and having a chat with a couple from Portugal and another one from the US time just went by. Later Mike and Matthias stopped by for a short chat. The night climb on the Lovcen was pretty nice, not a hard climb, easily doable in the saddle. Funniest thing - I expected to have a quiet night goin up there but met Adrian on the gas station. The brave guy was trying to keep up with Steffen and had so much less sleep since he didn't take the ferry. We had 2 hours of nice chatting over which we nearly forgot to enjoy the view down the bay. Until that day it was just some bicycle trip for me, exhausting in the Alps but generally quite enjoyable. Sure, you are not amused by some cars passing a bit to close, or some steep gradients in between, but overall it was pretty much what I could do a bit longer. So it was a bit surprising that we had a competition reaching CP3, but I was fine with that. There was still one third of the total way left. Having a nice sleep in the picnic area, a proper breakfast and some nice gossip chats about the latest news from the race - life was good. But then the discussion turned to become serious about the race as a competition and I realised that Steffen made a very clever move the previous night, putting over 100km between us. Well - in that way Mike was so right when he said "You are allowed to race." I didn't feel like in a race, I just cycled as long as it felt right to do every day, I did it as fast as I accepted it to become not too much exhausting. I wanted to be on the safe side with my resources. So knowing that 4th place was prolly lost already (Steffen would enter Greece giving him a home-run), there were not much options left. Some guys were down in the bay, Adrian sitting next to me - better doin some miles. It was okayish the next days. Riding did not surprise me much by the road qualities (maybe one more  good thing having grown up in the eastern part of Germany), it was more a mental challenge. Kids trying to catch you and sell you some corn - maybe the only way they could assist their family in getting a bit income. Rubbish everywhere. I mean, plastic waste simply in each hole along the way, every dry river bed was filled with that shit. There is no sense for these topics in Albania or Macedonia. But first dog fights at night. Wohooo. I really hated it. It's a difference if you just ride and do 100 km at night. You take care of the road, watching your way, trying to be not hit by a car or running over some lazy cat. But always in standby for an instant sprint, exhausting. I got a few SMS telling me that Mark was still on the road following a similar route and Adrian took a more inwards way via Bulgaria. I expected that Mark couldn't find any replacement or spare in Kotor. Having told him about one last years rider (forgot the name) who also had some broken spoke and could find some spare in Thessaloniki I expected him to stop there. And the roads until then weren't much easier. So all I had to do was keeping some distance between us. Which was doable. At darkness it was still annoying to struggle with these dogs, especially once you were in the traffic. It was like a bad movie - being chased by dogs on one side, trying to keep my track and not being hit by a truck on the other side. No wonder that it was more than welcome to have a very nice sleep at the beach. The sound of the waves just made me sleep in a second. Next day was kinda fun since I met a Belgian guy who was watching the race tracker. Really kind company for a few miles. Later that day it happened again in Alexandropolis. About that I forgot to get some food and lost a bit time against Mark. I knew he would put all in to chase me. But no fun at night again - several dog fights on my way to and through the Turkish border. I was pissed about that. Really, I said to myself - if Mark got the balls and the legs to catch me and get the 5th place - well. I don't ride more that night. I knew that there were some climbs to do on the D110 and I disliked to do them at night. I got me a smokers room in a cheap hotel, had a shower and fell asleep. It was pretty early for my taste, but prolly it was the right thing to do. Mark would need so much more miles than me, he did not had much recovery while sorting the things out for his wheel. He should be a bit tired too. So it was logic that I would start once the sun rises (the wolves turn back to lazy dogs in the morning). Having just less than 300 km to do I decided to put all in over the first hours. The road was good, just a few road works, wide shoulder, good asphalt. That day was cookies, coke and ice cream. Avoiding the heavy traffic of Istanbul I had to do some climbs, but it was much more relaxed going the smaller roads. Still - you can compare this with Berlin rush hours but not with the main roads and highways in Istanbul. Well. And then it was over. You ride through this forest, a bit down, a small community with street life and shops, and then you are at the Bosporus. Just follow the street, enjoy the restaurant life and some ships in the water, a few curves and then it's done.

10 day 9 hours 17 mins - 3,430 km

 I still don't know. Was I lucky, was it just all too smooth for me this time? What if I would have thought about "racing" a bit earlier? Would it have made the things in my head more complicated? Or would I have ended up under 10 days, or at a better position? I really don't know. I was following the race last year and found it a thrill. I didn't had a road bike that time, I stopped with an old steel frame road bike couple years ago, I was more into my MTB and a heavy robust steel travel bike. I didn't feel ready at all. Long time. Even after buying me the bike, getting all that important things together (which will be another post). When there was the announcement for the race I felt a bit shy. Not this year, I'm not ready. But maybe this was just a lie. When they opened the list again for one day in April I was procrastinating alone at night, entering my data. And expected to hear nothing anymore. Mid of June I asked Mike if there will be some news because there were some empty lines on the list. And hell, it became a serious thing now. Doing miles. Long stretches. With the stuff on the bike. Even with 2,500km done in July alone I didn't feel ready. But it is kinda okay, it keeps your expectations low. A thing which helps me in my job as an engineer quite often. A healthy pessimistic view and you prepare much better than you would actually need. Leading to a nice result. All I wanted to do is not missing the finishers party. So far it worked out. Everything else was a huge surprise to me. Well okay, I had my bad day. I'm not trained to climb that much like on day 4. It went better after the Alps. Maybe I should have planned a similar route like Adrian, approaching the Stelvio from north, avoiding some climbs on the way. It was a good example that the shortest way isn't always the fastest or easiest. I will keep that in mind. Because. You never know. It was too much fun to not do it again one day. Or something like this. Because you can.

Some pictures from my holidays

The race: http://www.transcontinentalrace.com/
The race blog: http://reportage.transcontinentalrace.com/?page_id=99
The trackers: http://trackleaders.com/transconrace14f.php#maintabs-1
My tracker: #50
Some more pics by Matthias Wjst: http://www.wjst.de/images/index.php

30 Januar 2013

Ist das alles?

Ist das alles was Herrn Ramsauer und unserer Regierung so einfällt? Ist das die Antwort darauf, dass es zunehmend mehr Menschen gibt, die ihre täglichen Wege mit dem Fahrrad erledigen? Ist das die Antwort darauf, dass ein sich täglich mit dem Rad zur Arbeit bewegender Mitarbeiter eine Einsparung an Gesundheitskosten und Mehrwert für den Arbeitgeber darstellt?

Eine Abwrackprämie hat eine ganze Industrie ein wenig länger am Tropf gehalten, ob dies nachhaltig Sinn macht ist nicht sicher. Das sich auf lange Sicht Produktion von Automobilen in Europa rentabel darstellen lässt ist keinesfalls garantiert, zahlreiche Werksschliessungen sind bereits sicher terminiert, gerade aber durch eine weitere Verlagerung in günstigere Produktionsregionen dürfte sich dies aber weiter fortsetzen. Sicherlich ist ein erhöhtes Verkaufsaufkommen durch mehr Radfahrer in Ballungsräumen irgendwie handzuhaben, ob aber Peitsche statt Zuckerbrot die Lösung sein sollte? Sicherlich fahren in Zukunft auch mehr derer Leute mit dem Rad, die auch als Autofahrer keine Waisenknaben waren. Vielleicht ist es ja statistisch zu begründen bei einem Zuwachs von Radfahrern einen Zuwachs von Verkehrsregelverstössen zu erwarten. Berechtigt wäre eine Erhöhung von Bussgeldern allerdings nur wenn die Verstösse überproportional anwüchsen oder überproportionalen Schaden für die Gesellschaft bedeuteten. Zu beidem lassen sich keine Aussagen noch belastbare Zahlen finden. Es bleibt lediglich der Eindruck eine offensichtlich überraschend wachsende Teilnehmerzahl adäquat zu schröpfen um die Staatskasse aufzubessern, oder eine weiterhin automobilhörige Politikausrichtung zu verfolgen. Beides wäre falsch und letzteres irgendwie auch sinnlos. Wenn sich das Konzept individualen Autobesitzes derzeit schon wandelt und in dieser Form sogar in den Automobilkonzern wahrgenommen, vielmehr sogar berücksichtigt wird und in strategische Ausrichtungen mündet, sollte dies auch in dem Amtstuben der Politik Wahrnehmung finden.

Wo bleiben allerdings die ernsthaften Anstrengungen endlich durch die urbane Brille zu schauen? Ich kann kaum einen Willen ausmachen, ernsthafte Verkehrsplanung mit einer zeitgemäßen Prämisse anzustrengen. Sicher, wir werden Strassen weiter benötigen, der Mensch möchte heutzutage seine Güterversorgung sichergestellt wissen, er erwartet seine online erworbenen Artikel in kürzester Zeit zu erhalten. Wir werden in diesem Land weiterhin versuchen Güter zu produzieren und diese konkurrenzfähig zu halten, wir werden Logistik und Infrastrukturen weiterhin benötigen. Aber wir werden eben auch dieser zusätzlichen Anforderung nach Lebensqualität gerecht werden müssen. Standortattraktivität defniert sich für den Einzelnen zunehmend über unversehrten und selbst erlebbaren Individualraum. Der Zuzug in Richtung Städte war stark und wird sich zumindest nicht umkehren. Nun kommt es darauf an, diese Ballungszentren lebenswert zu halten. Einzelne Städte werden ihre Standortvorteile gegenüber anderen stärker herausarbeiten müssen, wollen sie nachhaltig Steuerzahler an ihre Gemeinden binden. Und ja, ich wage zu behaupten, dies wird zum großen Teil über fahrradfreundliche Verkehrsplanung und attraktive Einbindung von ÖPNVs geschehen können.

11 Januar 2013

Eine Frage der Romantik

Wenn ich so etwas lese wird mir schwer ums Herz. Und ich bin irgendwie froh, Filmprojektoren noch erlebt zu haben. Die sind irgendwie so menschlich. Die musst Du pflegen, die zicken mal rum, da ist nie einer wie der andere. Manche schnurren, manche zerreissen Dir ständig die Filme. Es ist schon ein gewisses Können dabei die Überblendungen richtig zu fahren, den Kasch im Blick zu haben, den Ton nicht zu vergessen. Ein Kino lebte von dem Können der Vorführer. Berlin war für mich auch Kino, muffige kleine dunkle Räume, diese kalte Stunde in der der Betrieb zum Leben erweckt wurde. Kühlschrank checken, Kasse, Filmspulen durchgehen, neue Werbung?, hat der Putztüp auch saubergemacht? Die ersten versprengten Ankömmlinge wollen ein Bier und die die im stressigsten Teil, zwischen Werbung, Trailern und Kundenandrang nen Milchkaffee wollen sind sowieso immer Deine Lieblinge. Irgendwann kanntest Du die zwei, drei Standard-CDs die immer beim Kino aufmachen durchnudelten in- und auswändig. Um Dich auf immer und ewig an den Geruch und das Licht zu erinnern. Mir gefielen Kinos wie das Intimes nie wirklich, kaum eine Vorführung ohne Fehler oder Schwächen, egal welcher Film lief. Lieber Kino Nord oder Blow Up. Moviemento, Eiszeit, Rollberg, ich wünsche Ihnen noch langes (über)leben. Bis sich dann eines Tages jedes Kino genauso steril wie der typische Musterbahnhof der Deutschen Bahn anführt und wir dieses Gefühl von 24 Momenten pro Wimpernschlag nur noch aus Büchern kennen werden. Aber wir kaufen ja Klamotten auch in den gleichgespülten Läden riesiger Ketten von Verkäufern die ja eigentlich alle was anderes machen. Und so wird am Ende Kino ebenfalls eine reine Konsumangelegenheit werden. Vielleicht wird dann dieses Wort auch irgendwann verschwinden - "Lichtspieltheater". Schade, das. 
  
 

04 Januar 2013

Wie Tchibo den Osten eroberte

Es war einmal..... eine Kaffeebude die eine grooooßen Markt dazubekam, quasi über Nacht. Sie hieß Tchibo und er hieß DDR.

Irgendwie tauchten diese Teile an jeder Ecke auf. jedes Kind pappte sich damals zwei, drei, zehn solcher Aufkleber auf das Mifa-Rad und hoffte heimlich ein bisschen darauf einen der zehn (oder waren es elf?) Mercedes 190 zu gewinnen. das war der Deal - papp dir einen dieser gelben runden Sticker irgendwo sichtbar hin und gewinne einen Mercedes! Hallelujah, Briefkästen, Bollerwagen, Trabbis ... irgendwie wurde alles beklebt was nur irgendwo für alle sichtbar war. Keine schlechte Werbeidee. Jeder wusste das derjenige der dieses "Oh, frische Bohnen!" spazierentrug vielleicht bald mit einem Benz rumfuhr. Ich habe nie mitbekommen ob die Autos wirklich verlost wurden, aber gefühlt waren die gelben runden Aufkleber noch Jahre später auf jedem Dorf, Pferdewagen oder Schulhof zu sehen. Verblichen zwar aber mahnend - "hey, wir haben Euch so richtig schön instrumentalisiert und ihr habt euch gefreut wie sonstewas. Ihr habt gedacht ihr könnt n Auto gewinnen, theoretisch schon. Aber viel wichtiger - eure Oma trinkt jetzt den richtigen Kaffee.".

So richtig viel mach ich mir nicht auf diesem Kaffee, wenn dann genieß ich was besseres oder Tee, aber eine tolle Lehrstunde in Sachen Marketing war es damals allemal. Und die Benz sind bestimmt schon verschrottet oder in Afrika zerbastelt worden.

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05 November 2012

16 März 2012

Es ist nicht alles Glanz was grünt...

Liebe Grüne,

wir kennen uns nun schon ne ganze Weile. Das erste Mal seid Ihr aufgetaucht, als ich Westfernsehen bewusst wahrgenommen habe. Es ging wahrscheinlich um Dünnsäureverklappung, Waldsterben oder Pershing-II. Dann hatten wir hier drüben genug zu tun mit diesem Konstrukt in dem so vieles schief lief. Und dann hielt ich irgendwann einen Aufkleber in der Hand - Bündnis 90 / Die Grünen. Da war ne Sonnenblume drauf, ein bisschen grün, ein bisschen blau. Das ist nun schon ne Weile her. Ich hab nie sonderlich Lust gehabt tiefer in den Kram einzusteigen. Ich hab nie ein Auto gehabt, kenne Müllsortieranlagen von innen und kann Energieeinheiten umrechnen. Ihr seid nicht Schuld daran, dass ich erneuerbare Energien studiert habe. Aber Ihr habt mir auch nette Momente beschert. Dass Ihr den Herrn Hipp mal für nen Vortrag nach Berlin eingeladen habt fand ich gut. Und dass ohne Euch irgendwann nix mehr ging fand ich auch gut. Es gab ja so eine Zeit wo das Ding in die richtige Richtung geschubst wurde.

Aber die ist vorbei. Für Euch. Für uns. Ihr kennt Euch selber nicht mehr. Das ist schade aber wahrscheinlich unvermeidlich. Es sind zuviele die nicht an einer Sache arbeiten, zuviele die emporkommen wollen, gefallen wollen. Die sich einnehemen lassen von Eitelkeit und Versuchung. Die Sachen kaputtmachen. Ihr wisst nicht mehr was in Eurem Laden wirklich passiert. Und damit passieren Dinge die uns auseinander gehen lassen. Ich wähle Euch nicht mehr.

Und vielleicht ist das größte Zugeständnis an Euch dass ich eventuell auch niemanden anderes wähle.

Tschüß.

20 Dezember 2011

Herz:links

Er hatte nicht viel in der Birne. Hauptschule. Irgendwo auf dem Land in Mecklenburg, da wo im Sommer die Touristen die Seen und die Luft genießen. Da war sein zu hause. Dieser Siebziger-Jahre-Plattenbau mit ca. 20 Wohneinheiten. Der sozialistische Wohnkomplex. Und dann waren da die Eltern und die Schwester. Die Mutter irgendwo auf dem Amt als Aktendulliauskennerin und der Vater im Schichtdienst im Kalksandsteinwerk. Die Schwester, ein zierliches Ding war so ziemlich schlauer wie das in Mecklenburg so auffallend üblich ist. Der Unterschied war, dass sie noch nicht mal volljährig sich schon an einen dicklichen Mittdreißiger - Fahrschullehrer, was ja wohl derer orten sowas wie eine Adelung, aber eigentlich das Zeugnis für "kann nix, macht trotzdem ne dicke Welle" gilt - sich jedenfalls an diesen versprochen, ver- ... ach man hat das nie so richtig verstanden aber das musste und wollte hier wohl auch niemand. Er war keine Leuchte und auch der Rest wars nicht. Der Junge aber der war ein typischer Rotzbengel. Moped ohne Fleppen, Rauchen wie ein Schlot, pickeliges Rasurkinn und Springerstiefel. Die unangenehme Sorte. Die grüne oder blaue oder schwarze Bomberjacke. Und die nicht vorhandenen Haare. Die Oma - eine über 80jährige Deutsch-Jugoslawin, beide Männer im Krieg gelassen, selbst danach als Landlöhnerin geknechtet worden - die hatte so ihr Unbehagen damit. Aber es war ja ein Enkel. Der Krieg ist ja lange her und heute ist heute und heute ist Sat1 und RTL und überhaupt geht’s uns ja doch allen so sehr viel besser. Tja und dann bist Du da wieder zu Besuch. Irgendein familiärer Anlass deiner damaligen zweiten Familie. Ihr wart mal wieder übers Wochenende da, alle freuen sich, es wird gegrillt, gegessen, getrunken, geglotzt, sich ausgetauscht, es gibt die obligatorische Rund-um-die-Uhr-Fressalien-Vollversorgung und rings rum ein bisschen Abwechslung zum Großstadtdschungel. Und abends gehen dann alle rüber in den Garten der Tante und die ganze Bande wird dort sein und wir nehmen noch etwas mit, man soll uns ja nicht nachsagen dass wir nichts mitbringen würden und am Ende fällt das noch auf uns zurück und die Leute im Dorf, ihr wisst ja.

Du sagst irgendwann nichts mehr. Anfangs gehen diese ganzen Rituale so fürchterlich auf den Sack, du musst da erst reinwachsen, sagst du dir, sagt sie, sagen die andern. das willst du aber gar nicht, rebellierst du innerlich und kannst doch gar nicht so richtig sagen wogegen oder warum. Bis du dann wieder an dem Punkt bist. Dieser Punkt den du immer vor Augen hattest wenn du zu Hause diese Platte von Konstantin Wecker gehört hast die bei deinen Eltern im Regal stand. Gestern ham's 'n Willi erschlag'n. Ja da bist du auf einmal dort wo du dich wohlfühlen solltest. Ihr seid da, ihr hattet nen schönen Tag, ward baden, was lesen, habt einfach Zeug gemacht, geholfen Euch aufgeregt über diese Dörflichkeit, dieses ach-die-haben-doch-alle-keine-Ahnung-hier. Da hört die eh keiner zu wenn du anfängst die Dinge mal zu erklären. Die haben hier einfach noch weniger Zeit, als du selbst in deiner Welt. Gleich gibts Essen und die Wäsche muss auch noch raus und habt ihr schon.... . Nein zur Ruhe kommt ihr hier nur für Augenblicke. Und dann aber bis gleich, wir wollens uns doch alle am Feuer gemütlich machen, ja? Ja doch.

Tja. Irgendwann bist du einfach hierhergefahren. Und geblieben. Zwischen Grunge-CDs und Sonnenblumen. Das war schon ziemlich die andere Seite von dem wie du selbst anders warst. Wir waren ja immer unterwegs. Berlin, Berlin und nochmals Berlin. Dazwischen gabs irgendwelche Parties hier und da. Dunkle Keller oder alte Bunker, Plattenspieler rein und los. Was hast du da für nen Aufwand mit der Deko betrieben. Das war verdammt dunkelbunt, und manchmal auch ein bisschen aufregend. Besetzte Häuser, alternative Jugendzentren, immer damit rechnend dass irgendwelche Glatzen aufkreuzen und hier ihren Krieg austragen wollten. Eine Zeit in der du lerntest wie quer diese ganze bist-du-rechts-oder-links-Scheisse lief. Landauf, landab. Und ja. Da gab es diese harmlosen, passiven Teile, so ne Mischung aus Hippies und Kirchenjugend. Viele wohlbehütet, Mutti holt euch dann wieder ab und ruft an, wenn es zu sehr regnen sollte und ihr nicht zelten wollt. Wie sie. Tja. Und dann gabs da in dieser Sippe halt auch diesen Bengel. Auf der Straße hättest du ihn wahrscheinlich gemieden oder geboxt. Nicht dass du drauf aus warst, aber wenns sein musste. Und ein paar Mal musste es sein. Das Wegrennen und auch das Zuschlagen. Jedenfalls haben sie alle schon einen im Tee und du stocherst schweigend in der Glut rum. Mindestens ein Mensch neben dir sollte das realisieren. Diese Wut ob dieser Sprüche und Witze. Und irgendwann ist es zu viel. Du hältst diese Scheisse nicht mehr aus und greifst an. Die Oma, die es doch besser wissen müsste, die Mutter - Lehrerin - die in der Schule sowas melden müsste, alle ducken sich mit Ausflüchten weg. Die besoffenen Herren der Runde sehen das als Amüsement - jetzt haben sie jemanden an dem sie sich auslassen können - das du doch erst mal was schaffen sollst, Steuergelder fürs Studieren und der ganze Quark. Und dann wird so richtig unsachlich unter die Gürtellinie gegriffen. Und alles nur um auch ja keine Diskussion zuzulassen, dass dieser Bengel ein vollkommener Neonazi ist. Das der Typ unter der Woche wenn er auf seinem LKW sitzt sich die übelste Nazimucke reinzieht, sich diesen Scheiss mit Vaterland und Ehre ins sonst so leere Hirn zieht. Und genau das passt nämlich nicht in diese Idylle. Du bist der Störfaktor - nicht diese quere Weltanschauung. Und so spuckst du irgendwann ins Feuer und verziehst dich. Allein oder zu zweit ist die da schon längst egal. Weit weg wäre jetzt am besten. Weit weg von dieser ... Verwandtschaft?.

Am nächsten Mittag wird verklemmt Mittag gegessen, dann irgendwann nach endlosen quälenden Stunden die du zumeist mit irgendwelchem Schnickschnack zugebracht hast macht ihr euch endlich wieder auf den Weg. Sie bekommt von Oma die obligatorischen fünfzig Euro zugesteckt und dann fahrt ihr los. Nee, also alles toll war das nicht. Aber du hast die Scheisse von innen gesehen. Da wo die brauen Grütze am Leben bleibt. Und einfach dazu gehört wie das mal-eben-mit-ein-paar-Schnaps-zuviel-vom-Dorffest-nach-hause-fahren.

Sie waren und sie sind Schuld. An dem was sich da entwickeln konnte. Zwickau ist auch in Mecklenburg. Irgendwo in jedem Dorf. Und irgendwo in jeder Familie.

Es gibt eben einen großen Unterschied was so in den Bücherregalen der zweiten Familie stehen kann. Manchmal sind es nur Weltbild-Verlags-Kochbücher oder -Gartenbücher, weil man ja aller drei Monate ein Buch kaufen muss!!!, oder es sind eben gefährliche Werke. Bücher die den Kopf denken machen. Mir sind letztere lieber. Bücher und Familien.

03 Februar 2011

Sag niemals nie...

...und doch fühlt es sich wieder so ein bisschen mehr nach "aus und vorbei" an.

25 Oktober 2010

Russisch Roulette, 13 aus 14 oder des Glückes Schmied


Unterschrieben. Tinte trocken. Kündigung & Arbeitsvertrag. Vorbei & vorne. Hier & dort. Jetzt wieder Abschied nehmen, Bleibe suchen, Kisten packen, Dinge ein letztes Mal tun. Der Stadt den Rücken kehren. Auf nach Norden. Der Sonne wegen. Dreizehn Umzüge in vierzehn Jahren - wenigstens ist das Ansehen besser als es früher war.

Tja Berlin. Det wars dann mal wieder mit uns. Bis irgendwann, Du alte Hippe.

PS: Diesmal wirklich drauf geachtet - "Scheiss auf den Kommerz - lass uns was Richtiges machen."

21 März 2010

Klangsucht? Klang suchte man vergeblich.

Der Flyer klang eigentlich nicht schlecht. Aber eben nur eigentlich.

Entweder hab ich ein anderes Verständnis vom Feiern oder bin für diese Laufsteg-Tussen-Bussy-und-Sonnenbankfunk-Scheisse zu alt - lieblos, unspannend, nervig. Hegamannsche Hypegrütze. Achja - und, Deadbeat leider auch nur so lala. Nicht nur wegen des abkackenden WinXP auf dem Acer-Notebook.

Es war sehr viel mehr Freude in den Menschen die sich im Rosis tummelten. Zum Glück.

*word*

01 Februar 2010

Soundsurfer

Letztes Jahr hat mir Winterwarmer dermaßen die Ohren gewärmt (und tuts immer noch) das ich mir jetzt mal das hier aufn Player schieb':

28 Januar 2010

7 1/2 Monate

Stell Dir vor, Dir hätte jemand siebeneinhalb Monate Deiner Jugend geklaut. Einen ganzen Sommer. Du wirst erst sehr viel später wissen was das heisst - vielleicht die erste Radtour an die Ostsee, vielleicht Deine erste Fusion, vielleicht deine erste Liebe. Doch Du durftest nicht. Frei sein. Weil Du benutzt werden solltest. Weil es falsche Kameradschaften gibt. Solche die über die Jahre gewachsen sind. Die soetwas wie Vertrauen ersetzen sollen. Die aber nur Schaden anrichten. Die Cops können sich dadurch vielleicht untereinader aufeinander verlassen - der Rest der Bevölkerung kann sich aber schon lange nicht mehr auf die Cops verlassen.

Empfehlung dazu ist Teil 2, wobei Teil 1 & 3 auch höchst aktuell und interessant sind:
Interview "Kritische Polizisten - Teil 1"
Interview "Kritische Polizisten - Teil 2
Interview "Kritische Polizisten - Teil 3

26 Januar 2010

Zeit & Lust anyone?



Gerade weil's bei den XR so schön lange dauert. Das Runterfahren.