Wieder so ein Moment, wo ich kurz innehalte und an mir zweifle. Ist es das, was ich will? Sonntagmorgen halb sechs Wecker, Zähneputzen, Thermoskanne, Buch, Brötchen, Rucksack, ab zum Zug. Draußen frisches Weiß und Dunkelheit, leerer ICE, leeres Hannover. Der Gully am Bahnhof spielt Autotune-Pop und im Café bereiten sie sich für Stunden mit brunchenden Massen vor. Neben dem zugefrorenen See gehen die Türen auf, hinein ins Bunt.
Das war es alles sowas von wert. Es kann nie bunt genug sein. Selbst das, was Kunst aus menschlichen und historischen Abgründen holt wird damit schön. Ich freue mich aufs nächste Mal, irgendwann, irgendwo, ob Kopenhagen oder Hannover.

















1 Kommentar:
Das sieht nach einer tollen Ausstellung aus, ist aber leider zu weit weg für mich.
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