13 September 2026
Vom Feeling her
07 September 2026
Schönes gegen Doofes
Herz, dran
[wie schwer es mir fällt, mein Herz abzuknibbeln von jemandem - trotz all der bösen Worte
vielleicht aber gerade deswegen
um genau das zu lernen und weil Hass nie gewinnen darf]
die Abwesenheit von Frieden
In der Bahn sitzen können, rausgucken, festgucken, Kopf leerschreiben.
Vielleicht wird es einfach nur Glück gewesen sein, zur richtigen Zeit am richtigen Ende der Welt gelebt zu haben. Ostblock, Nachkriegssysteme, Wende, Europa, Frieden. Vielleicht waren diese paar Jahrzehnte die Ausnahme. Vom Krieg. Zwischen Systemen, die so kaputt sind, dass sie ihre Daseinsberechtigung irgendwann über den Weg von Konflikten versuchen aufrechtzuerhalten.
Wir kauen als Gesellschaft auf den unverdauten Brocken rum, die uns Corona hinterlassen hat. Drei Jahre in denen Verstand gegen Schwurbler, Gemeinsinn gegen Egomanie, Menschenrechte gegen Gier eingetauscht wurden. Verwerfungen die bis heute wirken. Wir taugen als Gesellschaft wenig, wenn der Maßstab ist, gemeinsam auszuhalten, solidarisch zu sein. Ohne die anderthalb-, zweitausend Kilometer zwischen hier und dort, ohne dieses Land, das seit vier Jahren aushält, gegenhält, wären wir schnell am Ende.
Vier Jahre, und immer wieder frische Gräber. Auf jedem noch so kleinen Dorffriedhof ein paar. Noch nicht verwelkte Blumen und raschelnde Folie, Schleifen, ein paar Kränze, beiderseits die Fahnen - gelb/blau und rot/schwarz. In jedem Ort. Wie auch in jedem Ort ein Platz mit reihenweise Tafeln. Aufsteller, mal ein Dutzend, mal hunderte. Die blaugrüngrauen Lichtbild-Porträts wie sie in den Militärausweisen kleben, aber auf A1. Junge Gesichter, alte Gesichter, müde und leere Augen. Namen, Alter, Dienstgrad, Einheit usw.. Es gibt in diesem Land niemanden, in dessen Familie oder Verwandtschaft nicht jemand versehrt oder getötet wurde.
Jeden morgen um 9 Uhr stehen alle still, Straßenbahnen und Müllautos, Nonnen und Frisöre. Eine Minute Gedenken. Man sieht kurz die weggewischten Tränen in manchen Gesichtern danach und staunt über geschäftiges Weitermachen. Wenn der fünfte Winter wartet, wenn Dein Leben von Luftalarm und Straßensperren, von 9-Uhr-Gedenkminuten und frischen Gräbern bestimmt wird, von Stromausfällen und zu Schutzräumen umfunktionierten Tiefgaragen, dann ist ein Sommertag abseits des Grauens nicht nur ein paar Stunden Normalität sondern voll intensivem Leben.
Das Leben geht weiter, Garten bestellen, Garage fertig mauern, Haus bauen, renovieren, Laden öffnen, zur Schule gehen, Studieren, Arbeiten. Und doch sind die Pausen und Auszeiten, die kleinen Fluchten anders. Die leichten Momente werden bewusster gelebt. Die Selfies vor dem Bergpanorama, der Wochenendausflug auf dem Motorrad, das Flanieren auf der Promenade an den Eisständen vorbei, die Abende in den Cafés und Bars. Es ist fast nicht Krieg, bis eben doch. Ein Sein im krassen Gegensatz zwischen Lebenshunger und Zerstörung. Niemand hält das ewig aus - dieses Ausharren in ständiger Wachsamkeit dieses "war is boring - until it's not". Die Menschen mit denen ich Kontakt hatte waren einerseits müde davon, hatten da oft auch eine Ernstheit, Traurigkeit und Wut aber ganz besonders offensichtlich - eine ungebremste Lebensfreude in dem jeweiligen unbeschwerten Moment.
Im Keller der robotron-Kantine Arbeiten aus dem hier und jetzt einiger Agentur Ostkreuz-Fotograf*innen. Oben mehr der Blick ins früher. Im Keller ist es kalt - nicht nur wegen der Feuchte und dem Beton. Es sind verschwommene Schemen von Portraits, dem Grauen in den Geschichten. Eine 101jährige, Krieg, Stalin und nun wieder Krieg. Eine über 80jährige, eingehüllt in Wintermantel neben dem Gasherd in der Küche, das einzige was wärmt. Und es gibt Filmschnipsel, Fragmente die wehtun. Nach drei Wochen ein paar Meter durch die Wintersonne Kiews gehen. Um dann wieder in die vermeintlich sichere Wohnung zurückzukehren, mit dem sichersten Platz auf einer Matratze im Flur, abseits von Glasscheiben und Badspiegel, das warten im Dunkeln und Einsamkeit. Das Überleben einer alten Frau.
Europa wäre am Arsch ohne diese Resilienz. Und wir sind es einfach schuldig, alles zu tun, um dieses Land zu unterstützen. Wir könnten nicht, was diese Menschen da aushalten und leisten. Und dabei all die Herzlichkeit behalten, wie sie mir begegnet ist.
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| zur Tiefgarage |
04 September 2026
Sommerloch
Der August hat mich verschluckt. Augen reiben, sich selbst zwicken, doch doch.
Drei Abende, drei Städte, drei Konzerte, ein CSD, eine Ausstellung.
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| Alligatoah |
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| Planschen |
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| Kraftklub |
01 September 2026
DD-HH
Es wird noch ne Weile brauchen, das alles zu verarbeiten.
| Spot-Tracker-Karte |
Die Kilometer und Zahlen sind mir egal, nichts tat (körperlich) weh und (fast) alles war schön. Es sind die Begegnungen, die Gerüche, die Geräusche, die Gefühle entlang der Tage und Nächte.
22 Tage
4.760,5 km
96.587 Kalorien
ein paar Momente
27 Juli 2026
falsche Kreuze
"...würden Menschen dort im Durchschnitt jährlich rund 1.600 Euro pro Kopf an Einkommen verlieren; zudem könnten rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Die Einkommensverluste durch eine AfD-Politik könnten in Sachsen-Anhalt bis zu doppelt so hoch ausfallen wie im Bundesdurchschnitt."

gendern nicht nötig
25 Juli 2026
🔥
Spanien steht eigentlich noch auf der Liste. Bisher nur ein paar mal für dort gewesen, bis auf ein mal vor fast zwanzig Jahren danach nur zum Arbeiten und '22 dann doch nicht beim NCT mitgefahren. Nachdem die letzten vier Sommer irgendwie immer etwas mit südlichen Kilometern zu tun hatten, warum eigentlich nicht zumindest ein Stückchen woanders hin?
Spanien bleibt zwar irgendwie aber macht das alles noch Sinn?
Die Runde um Frankreich war ja auch schon ein paar Tage im Rauch, Dune du Pilat musste ich damals von Norden anfahren , anders als ich eigentlich wollte. Die Bucht von Arachon, Cape Feret - damals alles noch fahrbar. Durchs Medoc hätte ich eigentlich nicht gedurft, das war schon abgeflattert. Zu viele Touristen die rauchen oder durchs unbedachte Picknicken das ganze hätten abfackeln können. Ich bin Samstagabend auf komplett leeren Wegen endlose Kilometer durch verdorrte Farne gefahren. Keine Mücken, keine Feuchte. Nur braune Blätter, staubiger Zuckersand und ein aufziehendes Gewitter.
Der ganze Bums wird wohl so weitergehen. Ziemlich erschreckend wie T.C. Boyle das in "Blue Skies" so brutalnormal vorweggenommen hat. Das ist sie also, die Welt mit der wir alt werden sollen. Kognitive Dissonanz als Gesellschaftsleistung - mehr zugelassene Autos als je zuvor, wieder mehr Fläche versiegelt, wieder weniger Artenvielfalt, wieder mehr Flugreisen, wieder mehr Primärenergieverbrauch und wieder mehr Fossilverbrauch.
Irgendwann hab ich mal sarkastisch meine FOMO formuliert - was schaff ich eigentlich noch anzugucken bevor es abgebrannt, überflutet oder durch Kriege zerstört worden ist? Konsequent gedacht müsste ich so schnell wie möglich ne Runde durch Spanien radeln. Oder die Ecken in Frankreich und Italien und Griechenland und... so weiter. Auch wenn ich eigentlich ganz gut mit >40°C klar komme, richtig erholsam ist das am Ende ja alles nicht wirklich.
Dann eben einen Bogen, erstmal möglichst weit gen Osten und dann irgendwie gegen den Uhrzeigersinn see- und heimwärts. Schön, wenn man den ganzen Krempel irgendwann durchgespielt hat und alles was für einen so am ehesten funktioniert beisammen hat. Ich weiß allerdings nich, ob ich das schon mal so hybsch drapiert hab:
- Kask Valegro mit Orafol Oralite 5710 & Eichhörnchen
- Arschrakete v3 X-Pac VX21 / Vaude-Laminat aus Überprpduktion / Mesh / 3M Velcro /
- Auffliegermeshbag / 3M Velcro
- 2x 750ml Specialized Purist Watergate
- Cumulus XLITE200, Cumulus Bivybag, Thermarest Neo Air
- BBB Kabelschloss mit Tasche, Werkzeugtasche, TopTube-, Frame- & Bar-Bag alle X-Pac VX21 / 3M Velcro / YKK AQUAGUARD usw.
- Buff & Buff-Mütze, Merino Handschuhe
- Mavic HiViz Weste, Gore Regenshorts, Gore Regenjacke
- Xero Z-Trail EV Lagoon Sadalen
- Reisepass, Ausweis, KK-Karte, Visakarten, Geld
- Portemonnaie X-Pac VX21 / 3M Velcro
- Lezyne CNC Pressure Drive
- 4x Sapim CX-Sprint mit Polyax 14mm
- 2x Satz Bremsbeläge, 2x TB2 Reifenflicken
- 2 Conti Reifenheber, Swisstool Inbus mit Bits, Ventiladapter, Putzlappen
- verschiedene TipTop-Patches, Sandpapier, Vulkanisierflüssigkeit, Kettenöl
- Schaltauge, Schaltzug, Speichenschlüssel, Kettenschlösser
- Lifu J-Tool, Opinel Carbon, Kugelschreibermine, Ventileinsatz, Feuerzeug, Isolierband
- Sonnencreme, Assos Chamoiscreme, PJK-Salbe, Hydrocortisol 0,5%, verschiedene Pflaster
- Mückenzeug, Rettungsdecke, Feuchttücher
- Zahnbürste, Zahncreme, paar 400er Ibus, Paar Kohletabletten, paar Micropur-Tabletten, Wattenstäbchen, Zahnzwischenraumreinigungsbürste, Nagelfeile, Kanüle, Sicherheitsnadel, Ohrstöpsel, kleines Stück Kernseife
- Cumulus Daunenweste, Tifosi Tyrant Sonnenbrille & Klargläser
- Norröna Cargo-Shorts, Icebreaker Merino-Unterhose, Endura Baabaa Merino-Langarmshirt, Merino-T-Shirt, Badehose
- 2x Schwalbe SV15 50mm, verschiedene Kabelbinder, SPOT-Tracker, Garmin 1030+, 2x USB-Kabel, Forumslader-Ladeelektronik für USB, 2fach Voltcraft USB-Netzteil, Zendure Powerbank, 2x CR2032, 4x AAA, 2x AA alles Energizer Ultimate Lithium
- Specialized S-Works Road mit Shimano hot-mold Einlagen
- 2 Paar Socken, Gore Knielinge, Skins Armlinge
- Sportful R&D Cima SPF Jersey, Sportful R&D Jersey, kurze Shimano Handschuhe, Assos Mille GT Bib
21 Juli 2026
20 Juli 2026
hibbelig
Urvertrauen
Faszinierend, auf brutale Weise. 2026 und es braucht solch einen langen Artikel um an der Oberfläche zu kratzen. Alles längst zig-mal durchgearbeitet, verschriftlicht, ver-interviewt und ver-podcastet. Von schlauen Menschen seziert, SoziologInnen meist. Da wurdezudem noch tiefer geguckt, in die Ursachen und Symptome, die Hinter-, Unter- & Ab-Gründe. Klar fallen die schicken Straßen auf, die Häuser mit den dicken Autos davor - all das gibt es und begegnet mir auf jeder Fahrt in zig Orten immer wieder. Auch ich frag mich jedes Mal, was sie denn wollen, warum so komplett lost und blaubraun wählen? Das finstere an anekdotischer Evidenz ist halt auch ganz besonders, dass man Armut kaum sieht. Das Auge bleibt eben an den schönen Fassaden hängen. Wie es zum Teil dahinter aussieht oder in der Seitenstraße, in den Viertel wo die Geschossbauweise mit fleckigem Rauhputz die beherbergt, die schon längst keine Hoffnung und kein Vertrauen mehr haben. Aber auch die, die gerade so noch klarkommen. Für die jetzt Erwerbsarbeit vielleicht gerade so ausreicht zum Leben. Die, die heute schon wissen, das Altsein Überleben bedeutet. So schön roadtrip-romantisch diese Bestandsaufnahme sein mag, man muss die bitteren Zahlen der Vollständigkeit halber dazu packen. Das nd hat die Zahlen ein wenig aufbereitet,
"Demnach droht rechnerisch in Ostdeutschland mehr als jedem und jeder zweiten Beschäftigten nach 45 Jahren in Vollzeit im Alter eine Rente an der Armutsgefährdungsgrenze, bundesweit mehr als jedem und jeder dritten.".
Das wissen die Menschen ja heute schon. Auch wenn da auf etwaige Lohnanpassungen hingewiesen wird - sorry, das ist ein Pfeifen im Walde. Von der Einkommensungleichheit Ost/West & Mann/Frau mal abgesehen - Lohnerhöhungen sind da leider so gar kein Automatismus. Für wen das per se im Vertrag schon mal gar nicht auftaucht, es keinen Tarif gibt oder keinen anderweitigen Hebel gibt, für den ist eine solche "Anmerkung" einfach verletzender Hohn.
"Demnach ist ein Bruttomonatsentgelt von 3771 Euro nötig, um einen Rentenzahlbetrag in der Höhe der Armutsgefährdungsschwelle zu erreichen. Bartsch hatte von der Regierung wissen wollen, was man aktuell in Vollzeit verdienen muss, um nach 45 Beitragsjahren eine gesetzliche Rente auf so einem Niveau zu erhalten. Die Armutsgefährdungsgrenze lag laut Statistischem Bundesamt 2025 bei 1446 Euro brutto. Statistisch als armutsgefährdet gilt man mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung."
Und die Realität sieht eben auch so aus, dass für die Betroffenen vergleichsweise wenig bis keine Erbschaftsvermögen vorhanden sind und für Sicherheit sorgen könnten. Wie viele Millionen Menschen müssen mit diesen Ängsten leben und gleichzeitig wissen 5000 andere Menschen nicht, wie viel sie noch fressen sollen ohne an ihrem Reichtum zu ersticken.
"5.000 „Superreiche“ besitzen hierzulande 27,3 Prozent des gesamten Finanzvermögens – das sind 1.100 mehr als noch im Vorjahr"
Ich kann immer noch nicht akzeptieren, dass etwas Gewinn bringen soll und dieser Gewinn dann nicht unter denen aufgeteilt wird, die dafür erst gesorgt haben. Und ich kann auch nicht akzeptieren, dass Gewinn und Wachstum die einzig gültigen Maßstäbe sein sollen, auf die wir uns als Gesellschaft einigen können. Sorry, über dreißig Jahre und keine Antworten auf so etwas zu haben, ist keine Politik, mit der man Vertrauen schafft oder Urvertrauen erhält. Mit korrupten Parteien und Lobby-PolitikerInnen eh nicht.
Hab ich dieses Urvertrauen noch? Irgendwie nicht. Nicht in die Politik, in einzelne PolitikerInnen schon. Wie mit den Menschen - grundsätzlich verbocken wir das als Menschheit, aber mir machen diejenigen Mut, die sich dagegen stemmen.
17 Juli 2026
Der Nachname ist Programm
Wo Himmler draufsteht ist Himmler drin. Und wo CDU draufsteht ist längst AFD drin. Ob NDR oder jetzt ZDF - wo ÖRR draufsteht sitzen halt auch Nazis drin.
Sommerabende
16 Juli 2026
15 Juli 2026
14 Juli 2026
🐦
Mittagspause. Die Bemmen in der Hand, eine Runde um den alten Hafen, ein bisschen aufs Wasser gucken, an der kleinen Werft vorbei, der ehemaligen Kneipe, den zerfallenden Kleingärten. Ein halbschattiges Plätzchen, die Beine baumeln an der Kaimauer. Kein Hunger, kein Appetit, zaghafte Bisse, Grübelei zwischen den kräuselnden Wellen.
In den Büschen flattern schimpfend Meisen und Spatzen. Ich störe hier. Das Brot krümelt in den Fingern, etwas landet ein paar Meter weiter. Sie sind neugierig, hüfen, abwartend, skeptisch. Es dauert ein wenig bis sie picken, hektisch aufflattern, wiederkehren.
Das Brot ist alle und ich weiß nicht, wer hier wen gefüttert hat. 🤍
schief
Weil hier ein paar Gedanken drin sind, die ganz gut passen zu dem was innerlich umtreibt.
Woher komme ich, wer bin ich, was hat mich geprägt? Warum bin ich hier, warum fühle ich mich dazwischen, was zieht in mir?
Ich kann Ost-Folklore nichts abgewinnen, ich kann tatsächlich auch nicht einstimmen in latentes Gejammere. Irgendwo zwischen dem was braunblau auf der Gefühlsebene instrumentalisiert und dem was tatsächlich dringend geändert werden muss. Die kurze Utopie von Freiheit haben vielleicht doch weniger Menschen in Erinnerung als man so meint. Wer damals zu jung war kannte die Realitäten davor noch nicht genug und wer zu alt war hatte zu schnell andere Sorgen. Zeit, zu träumen oder zu hoffen hatten irgendwie nur wenige.
Der Kapitalismus hat seine Ostkolonie bekommen und aufgefressen, isso. Da war ein Absatzmarkt, ein Anspruch auf Alteigentum und eine Gelegenheit andere runterzumachen um sich selbst als unfehlbares System zu definieren. Dass es die Leben von Millionen Menschen entwertet hat - Kollateralschaden halt. Und an dem ganzen Fallout hat bis heute niemand im Westen ernsthaft Interesse.
Ohne Schieflagen kein Faschismus, ohne Kapitalismus keine Schieflagen.


















