10 Oktober 2026

und nun?

Knapp vier Stunden, eine Hälfte ist einreduziert für den Tiefkühli, die andere Hälfte trocknet auf dem Wäscheständer im Ventilatorwind, 19 Stunden wach, Beine hoch. (So wie ich empfindlich bin was Alkohol angeht, ist es Mahnung und Selbstverpflichtung, alle gesammelten Pilze noch am gleichen Tag zu verarbeiten. Abgrenzung nachträglich? Keine Ahnung, besser machen vielleicht., hoffentlich.) 

Im Radio liefen vertraute Sendungen. Freitag Abend. Die Zeit des Ankommens. Seufz, Senderwechsel. Seufz, falsches Thema auf Nova. Seufz, zu sehr Punk für den Augenblick, Byte.fm aus.

Scrollen, zu schnell, zu laut, zu happy, zu traurig, zu.... rück zu dem Freitagabendradio mit den Kopfkinobildern. 

Die Kehrseite davon, jemanden an Alkohol kaputt gehen zu erleben - sich schlecht fühlen und selber runtermachen weil man jetzt eigentlich einen kleinen Wodka zur Feier dessen trinken wollen würde, was man gerade so gepreppt hat.

Und dann sitzt auch noch der eigene Körper mit am Tisch und räuspert sich kaum wahrnehmbar.

Manchmal würde ich sowas gerne eintauschen gegen ein Gefühl "hey hier jetzt gerade ist alles okay.".

Nichts ist okay,
weil, 
alles viel zu okay.


[irgendein Streamradio schiebt dubtechno und ich möchte im Nebel gefunden werden] 

1 Kommentar:

mitlesend hat gesagt…

🥺🫂