2007/08/23

no-go-areas

es ist zum kotzen. wieviel scheisse muss in den familien schiefgelaufen sein, dass solche zombies da draussen rumrennen. die eigene unfähigkeit zu sein an allem auslassen... all die tollen kleinen ameisen aus den mittelprächtigen orten unserer republik auf kleinem feigling und platten sprüchen, stark genug auf inder loszugehen, schwach genug den eigenen kindern gefühle zu zeigen....

germany = no-go-area?!

der aufgeklärte widerstand fängt an, wenn daddy über asamoah schimpft, bei den börsennachrichten über juden gelacht wird und aussiedler mit der eigenen finanzlage vermengt werden.....

genau dann heisst es "maul aufmachen"....

leipzig bekommts ja grade auf die reihe, worch und so... aber für meck-pomm seh ick schwarz... oder braun.... es wird überall hingenommen, schöngeredet, ignoriert....in fast jeder familie....bis die dönerbude brennt...

soweit dazu....

nu zum soundtrack... in zweierlei sicht.... gestern death proof inner post.. (heute The Hire)... n bissl enttäuscht (wobei die coloured edition schon wat fürs auge is)... alles wie erwartet... einziger ausreisser.... (abspann) april march.... da kann man ja mal weitermachen... aber so is das nun mal wenn ausser sich selbst zitieren nichts mehr passiert.... oder aus den fremdzitaten nur bilderreihen werden. also nehmen als was es ist, ein guter film, nicht übermässig mehr, aber auch nicht schlecht gemacht.... halt die logische folge....

apropos musik... derzeitiger topfavorit für passende musik in melancholischen szenen "ladytron - soft power".... aber insgesamt sind die auch so fett, das man schon fast von nem konzeptalbum sprechen könnte, zumidest beim letzten... was wiederum die nähe zu placebo erklärt, die ham es ja echt geschafft in zeiten von big business nen roten faden zu spinnen....

anderer faden, was ist der moralische anspruch wert, den man an sich selbst entwickelt? wohl nur soviel, wie jemand eben diesen zu teilen vermag, erkennt, nachempfindet... kann sein das einem das wie ein gespaltenes dasein vorkommen mag, solange man auf selbstzweifel ob des weges stösst, aber dieser anspruch an sich selbst entsteht schliesslich nicht aus einer fünf-minuten-laune heraus, sondern vielmehr aus innerem antrieb, birgt also mehr wahres als die begleitenden zweifel am eigenen weg und ist auch immer ausdruck des erlebten. wenn allerdings die kreise die man zieht immer wieder zu dem einen weg führen, kann dies nur bedeuten komplett richtig zu liegen (das prüfen war aufrichtig und ernst) oder man hat nicht kraft oder mut den richtigen zu finden (der leichte weg ist zu stark)....

die wertigkeit des anspruchs an sich selbst zu beurteilen gelingt nur die (schlimmstenfalls selbst-zerstörerische) kraft die dieser weg einfordert zu erkennen....

aber ohne diesen antrieb wäre der mensch nicht mensch sondern nur wesen....

1 Kommentar:

Jakob Vicari hat gesagt…

Die armen Ameisen (Tiere) so gleichzusetzen.